Kinderarmut, Europas älteste Bevölkerung und der Fachkräftemangel – Wachstumsbremse Nummer 1

Gepostet am 16. Januar 2014 in Blog, Meine Meinung

Die Schlagzeilen der letzten Tage lassen nur einen Schluss zu: Wachstumsbremse Nummer eins, größtes Risiko, größte Hausforderung und Hauptproblem: der F A C H K R Ä F T E M A N G E L. Die Beweise Belege sind erdrückend.

16.01.2014 „Industrie– und Handelskammer und Wirtschaftsjunioren sehen im Fachkräftemangel die größte Herausforderung“ Vom Fachkräftemangel ist immer öfter die Rede: Was es wirklich bedeutet,… ist noch wenigen bewusst.“

16.01.2014 “ Themen für das künftige Parlament der Wirtschaft stehen schon fest: Fachkräftemangel

15.01.2014 „Fachkräftemangel das Hauptproblem. Betriebe müssen sensibler werden für den Fachkräftemangel.“

15.01.2014 „Baubranche beklagt Fachkräftemangel

15.01.2014 „Fachkräftemangel ist größtes Risiko für Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft“. „Risikofaktoren, die unser Wirtschaftswachstum gefährden“,

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Berufswahl muss auf Anhieb sitzen und perfekt sein – mein Beitrag zum Jahr der Berufsorientierung

Gepostet am 13. Januar 2014 in Blog, Meine Meinung

Jo Diercks hat 2014 zum Jahr der Berufsorientierung erklärt. Da bin ich gerne dabei. Erstens spielt Berufswahl in meinem Buch „Mythos Fachkräftemangel“ natürlich eine Rolle. Ich erzähle zum Beispiel, warum der Gärtner auf Platz 1 aller Empfehlungen im BiZ landet und warum Stiftung Warentest zum BiZ meint „Berater müssen nachsitzen“. Zweitens haben Kathinka Alexandrow und ich 2007 die YOUNECT GmbH gegründet, um Berufswahl für Schüler zu verbessern. Zusammen mit Dr. Tatjana Schnell von der Universität Innsbruck entwickelten wir Kompetenztests speziell für Schüler. Der EntscheiDUmat hilft bei Entscheidungen. Besonders stolz sind wir auf die „Sonnenseiten und Seufzer“ von Berufstätigen zu 241 Berufen. YOUNECT gewann damit 2008 das Finale des Web 2.0 Startup Awards. 30.000 Schüler suchten 2009/2010 über uns einen Ausbildungsplatz. Heute sagen wir nüchtern, wir haben unser Ziel nicht erreicht.

Wer suchet, der findet

Man könnte verzweifeln. Es ist doch alles da! Das Web ist voller Tipps, Berufe-Videos, Geschichten von Berufstätigen und Recrutainment von Cyquest und Young Targets. Trotz aller Angebote kennen Schüler nicht mal ein Prozent der 345 Ausbildungsberufe, 900 dualen Studiengänge und 16.286 Studiengänge. Der Überblick ist selbst für Fachleute anspruchsvoll und für Lehrer, Eltern und Schüler unmöglich. Jeder Schüler sitzt mit dem Smartphone direkt an der Quelle. Aber Schüler und Eltern können gar nicht gezielt suchen, solange sie nichts von diesen 17.531 Wegen zum Beruf wissen. Ein Teufelskreislauf.

Zuvielitis verzögert die Wahl

Das Dilemma: „Sie sind jung und schlau, aber ratlos“ schreiben Miriam Hollstein und Thomas Vitzthum. Martin Krengel meint: „Berufswahl. Hilfe, ich kann mich nicht entscheiden“. Warum ist das so?

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Ein Buch, das Unternehmen die Leviten liest und Politiker aus dem Dornröschenschlaf holt

Gepostet am 7. Januar 2014 in Blog, Hintergrundgeschichten

Mein Buch erscheint im WILEY Verlag. Darauf bin ich stolz, und noch stolzer darauf, wie WILEY mein Buch ankündigt: „Fachkräftemangel auf der einen und hohe Arbeitslosenzahlen auf der anderen Seite – irgendetwas läuft gewaltig schief auf Deutschlands Arbeitsmarkt. Was, das zeigt Martin Gaedt in diesem Buch: Schonungslos bringt er die Arroganz der Unternehmen bei Bewerbungsverfahren ans Licht und spricht Klartext in Sachen Fachkräftemangel und BrainDrain.

Gaedt offenbart an Beispielen, wie Arbeitsagenturen auf Versagen programmiert sind und wie hilflos die Politik wirklich ist. Wenn die Konjunktur den Arbeitsmarkt belebt, mag das vielleicht oberflächlich beruhigen – doch das verhindert nicht, dass Regionen endgültig ausbluten und hochqualifizierte Arbeiter zu Firmen im Ausland abwandern. Mit seinem Buch nimmt Martin Gaedt das Grundproblem ins Visier: Arbeitsuchende und Arbeitgeber finden einfach nicht zusammen. Und Wirtschaft und Gesellschaft biegen auf die Verliererstraße. Ein Buch, das Unternehmen die Leviten liest und Politiker aus dem Dornröschenschlaf holt.“

WOW, das gefällt mir.

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