Jobsuche, Bewerbung, Recruiting so geil wie deine Lieblingsmusik. Querdenker, Designer, Musiker. Befreit HR aus der Sackgasse. Job-Such-Lust statt Frust

Gepostet am 25. Februar 2015 in Blog, Meine Meinung

Jobsuche, Bewerbung, Recruiting so geil wie deine Lieblingsmusik. Querdenker, Designer, Musiker. Befreit HR aus der Sackgasse. Job-Such-Lust statt Frust

Vor 18 Monaten am 27.08.2013 notierte ich mir: „Ich will Job-Such-Lust statt Bewerbungs-Frust.“ Vor 54 Monaten am 24.08.2010 schrieb ich dem damaligen Präsidenten des DIHK, Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann: „Warum wird Berufswahl nicht so professionell betrieben wie Hörspiele der „Drei ???“? Warum wird der Wandel der Arbeitswelt nicht so unterhaltsam dargestellt wie die „ICE AGE“-Filme? Professionelle Filme mit Kino-Niveau. Musik mit Download-Niveau. Spannende Storys. Da wollen wir hin. Dafür suchen wir Partner.“ Die Antwort des DIHK: Kein Interesse. Meine Antwort: „Schade. Es ging um Dialog. Gegenseitig zuhören, voneinander lernen und überlegen: Was können wir gemeinsam tun?”

Immer wieder schießt mir durch den Kopf: Warum sind Jobsuche und Berufswahl nicht so spannend, überraschend, kultig und unterhaltsam wie die „Drei ???„? Warum sind Bewerbung und Recruiting nicht so geil wie deine Lieblingsmusik. Was können wir gemeinsam tun, damit aus Bewerbungs-Frust eine frische, spritzige Job-Such-Lust wird? Was fehlt am meisten? GEIST! Begeisterung. Esprit, also Witz und Gewitztheit, die Fähigkeit zu überraschenden.

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Wissen Sie, wer sich NICHT bei Ihnen bewirbt?

Gepostet am 2. Februar 2015 in Blog, Hintergrundgeschichten, Meine Meinung, on Tour

Wissen Sie, wer sich NICHT bei Ihnen bewirbt?

01.01.2015. Mir stockte der Atem. Schon wieder das Buzzword „Fachkräftemangel dramatisch„. „Oh, nein“, dachte ich „geht 2015 einfach genauso weiter wie 2014?“ Dabei ist es doch so „eindeutig: Der Fachkräftemangel ist ein Mythos!„. Wer „Fachkräftemangel“ propagiert, sucht ein Alibi für langweiliges Recruiting. Oder wie t3n-Leser kommentieren: „nicht Fachkräftemangel wird beklagt, sondern Mangel an _billigen_ Fachkräften„, häufig gepaart mit der Arroganz: „Sie bekommen doch sonst keinen Job mehr. Sie sind doch schon 60!“ Die Altersdiskriminierung im Arbeitsmarkt war für mich die schlimmste Erkenntnis 2014.

2014 führte mich mein MYTHOS nach Lingen, Oberberg, Leipzig, Hamburg, München, Frankfurt/Main, Ahrweiler, Heilbronn, Wiesbaden, Rostock, Altötting, Kiel, Bremen, Neubrandenburg, Hannover, Blankenburg, Magdeburg, Dessau, Stendal, Merseburg, Wilhelmshaven, Wildeshausen, Simmern, Jena, Nürnberg, Deggendorf, Stuttgart, Lüneburg, Cottbus, Osterwiek, Osnabrück, Weiden, Freyung, Nienburg, Blaufelden, Mainz, Höhr-Grenzhausen, Wolpertshausen und ab und zu auch nach Berlin.

Es gab viel Zustimmung und genauso viel Ablehnung und Widerspruch.

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