Junge Menschen brauchen unser wertvollstes Gut: Zeit. Zuwendung. Ungeteilte Aufmerksamkeit!

Gepostet am 23. August 2016 in Blog, Ideen, Meine Meinung, on Tour

Junge Menschen brauchen unser wertvollstes Gut: Zeit. Zuwendung. Ungeteilte Aufmerksamkeit!

Am Freitag war ich in Belitz, Mecklenburg, südöstlich von Rostock. Dort traf ich über 30 engagierte Menschen Anfang 20, die das Kindercamp POWER ON veranstaltet haben. 83 Kinder und 33 junge Erwachsene aus Mecklenburg wohnten eine Woche lang in Zelten im Garten des Pfarrhauses. Sie tollten herum, sangen, spielten, kochten zusammen, Nachbarn brachten selbst gebackenen Kuchen. Sie feierten Andachten in der Belitzer Kirche, probten Tanz-Choreografien und das Musical vom ‚Barmherzigen Samariter‘. Das neu gebaute Baumhaus ist riesig.

Baumhaus

Die Veranstalter waren eine Woche lang rund um die Uhr für die Kinder da. Erreichbar. Ansprechbar. Nahbar und umarmbar. Keine Ablenkung. Volle Aufmerksamkeit für die Kinder. Zum Gala-Abend mit Tanz, Musical, Kinder-Moderatoren und Filmen kamen hunderte Erwachsene aus der ganzen Region um Belitz und Teterow.

Gala_hunderte_Menschen KinderCamp

Die Liebe, die die jungen POWER ON-TeamerInnen verschenkt haben, und die heitere Reife, die sie ausstrahlen, haben mich tief berührt. Der Frieden auf der Obstwiese in Belitz war eine wunderbare Erfahrung. Meine höchste Anerkennung für das, was diese jungen Menschen für Kinder aus Mecklenburg auf die Beine stellen. Die Welt braucht mehr solche Oasen.

1.077.687 Schüler ohne Schulabschluss

Oft höre ich in Seminaren und Vorträgen von Arbeitgebern die alte Leier: „Der Werteverfall ist dramatisch. Azubis sind unzuverlässig. Keiner strengt sich mehr an. Hauptschüler haben das Niveau von Sonderschülern.“ Und noch dramatischer sind die 1.077.687 Schüler, die seit 1999 in Deutschland keinen Schulabschluss geschafft haben. Ich will faule, unmotivierte Schüler nicht in Schutz nehmen. Schüler, die bereits in der siebten Klasse abschalten: „Ich hänge hier noch drei Jahre ab, dann bin ich fertig.“ haben den schwerwiegenden Irrglauben, mit 16 oder 18 Jahren fertig zu sein. Allerdings suggeriert „Abschluss“ dies. Wer hat das Wort „Schulabschluss“ erfunden? Erwachsene! Kann man bei 1.077.687 Schülern ohne Schulabschluss den Fehler nur beim Einzelnen suchen? Bei 1.077.687 einzelnen Schülern? Hand aufs Herz: Ist das nicht eher ein systemischer Fehler und ein Versagen des Schulsystems? Ist das wirklich die Verantwortung der Schüler?

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Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an den 18jährigen David. In 30 Minuten war die Idee gestartet

Gepostet am 11. August 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Interview

Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an den 18jährigen David. In 30 Minuten war die Idee gestartet

Nichts ist inspirierender als Menschen, die ihre Ideen rocken. Ich stelle Ideen-Rockern 44 Fragen und starte mit einem 18-jährigen, der 30 Minuten gebraucht hat, um seine Idee zu starten.

44 Fragen an David, den Macher von der Seite ‚GOOD-NEWS‘ auf Facebook.

  1. Wer bist du?

David, der Gründer von der Facebook-Seite Good News.

  1. Wie alt bist du?

Ich bin 18 Jahre alt.

  1. Was machst du beruflich?

Ich studiere ab Oktober Sportmanagement in Potsdam.

  1. Dein größtes Hobby?

Mein größtes Hobby ist Fußball spielen – seit dem ich denken kann.

  1. Dein größter Erfolg?

Mein Abitur.

  1. Dein schönstes Erlebnis, dein schönster Tag?

Mein letzter Schultag!

  1. Was sind Good News für dich?

Ganz grob gesagt, zähle ich zu Good News alles, was gut für die Tier-, Pflanzen- und Menschenwelt ist. Also schöne menschliche Gesten, Errungenschaften von Ländern oder einzelnen Personen.

  1. Warum magst du keine Bad News?

Das ist ganz einfach. Bad News verbreiten eine negative Stimmung! Natürlich muss auch von den negativen Dingen berichtet werden, damit wir Bescheid wissen, was in der Welt geschieht. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen viel mehr Bad News als Good News, was eine negative Stimmung verursacht.

  1. Seit wann beschäftigst du dich mit guten Nachrichten?

Schon seit einigen Jahren verfolge ich eher gute Nachrichten als schlechte Nachrichten.

Weltfrieden

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Können Sie gekonnt naiv fragen? Fragen, die noch keiner gestellt hat? Wie viele Fragen? Pro Tag? An jeder roten Ampel?

Gepostet am 9. August 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Mehrwert

Können Sie gekonnt naiv fragen? Fragen, die noch keiner gestellt hat? Wie viele Fragen? Pro Tag? An jeder roten Ampel?

Stellen Sie Fragen die keiner stellt.

Sie bekommen Antworten & Ideen.

Neue Ideen, die bisher keiner hatte.

Wie viele Fragen stellen Sie pro Tag?

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Wir sind eine Gesellschaft der Besserwisser. Wir wissen auf alles eine Antwort. Aber was ist mit den 1001 anderen möglichen Antworten? Wo lernen wir, Fragen zu stellen? Wir stellen das Bestehende zu wenig in Frage. Maximal wird gemeckert und gejammert. Was bringt das? Wer übt hingegen täglich, unsinnige, absurde und konstruktive Fragen zu stellen? Wanted Profis für absurde Fragen. Warum absurd? Weil nur das Absurde über Grenzen führt. Jenseits der Grenzen liegt das Neue.

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Ich liebe Fragen. In Rock Your Idea stelle ich über 1000 Fragen. Das ist kein Selbstzweck. Sondern ich zeige damit: ALLES GEHT ANDERS. 

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#AllesGehtAnders Die Innovations-Schaukel A & O. Heute schon trainiert?

Gepostet am 5. August 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Mehrwert, Meine Meinung

#AllesGehtAnders Die Innovations-Schaukel A & O. Heute schon trainiert?

Nach drei Stunden im Ideen-Parcours kritisierte mich der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit 350 Mitarbeitern und rund 100 Millionen Euro Umsatz: „Wann kommt endlich die geniale Idee, Herr Gaedt?“ Ich musste innerlich lachen. Spontan fragte ich ihn: „Wie lange hat Ihre Ausbildung gedauert? Wie lange haben Sie gelernt bis zur Meisterprüfung? Wie lange mussten Sie sich im Geschäft bewähren, bis Sie Geschäftsführer wurden?“ Drei Jahre duale Ausbildung. Arbeit als Geselle. Meisterschule. Nach 20 Jahren war er Geschäftsführer geworden.

Ideenmeister in drei Stunden? Wie naiv und anmaßend

Wie oft probieren Köche neue Gerichte, bis sie schmecken? Wie viele Torschüsse braucht ein Fußballprofi, um Torschützenkönig zu werden? Wer nicht oft genug schießt, wird zu wenige Treffer erzielen. Und dafür hat er sehr lange trainiert.

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Herbert Grönemeyers Karriere startete mit vier erfolglosen Alben, so dass die Intercord Ton GmbH den Vertrag kündigte. Erst mit dem fünften Album kam der Erfolg – scheinbar über Nacht – mit Hits wie „Männer“, „Bochum“, „Alkohol“ und „Flugzeuge im Bauch“. Hätte Grönemeyer solche Songs schreiben können ohne die Durststrecke? Grönemeyers sechstes Album Ö hielt 22 Jahre lang den Rekord als erfolgreichstes deutsches Album mit 14 Wochen auf Platz 1 der Charts. Sind Sie bereit zu fünf Anläufen? Wie weit geht Ihr Risikoappetit? Drei oder vier Anläufe? Hätten Sie den Mut zum fünften Album gehabt? Vor Erfolgen steht nicht nur die Bereitschaft zu scheitern, sondern häufig tatsächlich das Scheitern.

Wieso sollte es auf Anhieb klappen? 

Könnten Sie auf Anhieb die Gold-Medaille im Reiten, Schwimmen oder Tischtennis holen? Sie brauchen Training. Dasselbe gilt für Ideen und deren Umsetzung. Viel Training führt zur Ideen-Meisterschaft. So wie in jeder Disziplin. Um Meisterinnen und Meister zu werden, gibt es hunderte Methoden und Kreativitätstechniken: Brainstorming, Brainwriting, 6-3-5, sechs Denkhüte von De Bono, Bionik, Mindmap, Bisoziation, Scamper, Walt-Disney, Relevanzbaumanalyse, Morphologischer Kasten, Osborn-Checkliste. Alle Kreativitätstechniken wollen nur das Eine: Neue Ideen. Spaß. Offenheit. Diversität. Regelbruch. Auf den Kopf stellen. Um die Ecke denken. Blick über den Tellerrand. Aufbruch ins Unbekannte. Aber ist nicht schon das Wort Kreativitätstechnik ein Widerspruch in sich selbst? Kann eine Technik zuverlässig auf Knopfdruck Kreativität bewirken? Ist eine standardisierte Methode nicht das krasse Gegenteil von Kreativität?

Instant. J E T Z T. Sofort!

Wir wünschen uns eine hundertprozentige Lösung. Eine Technik, die augenblicklich wirkt wie eine Schmerztablette. Lösliche Kreativität wie Kaffeepulver. Ein Wirkstoff mit Garantie! Eine Instant-Lösung! JETZT! SOFORT! Methoden geben das Gefühl, Kreativität im Griff zu haben. Ideen sollen vorhersagbar werden: „Im Team-Meeting zwischen 9 Uhr und 11 Uhr steht Innovation auf dem Plan. Da sind wir kreativ.“ Kreativitätstechniken bieten weder eine Garantie für gute Ideen noch sind sie ein Selbstzweck. Bewährte Methoden können Geistesblitze provozieren. Sie sind Trainingsgeräte für die Ideenfitness, eine wertvolle Hilfe. Das Ziel bleibt, die Krücken wieder loszuwerden. Aber vorher machen Sie drei Wochen lang Reha. Training von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr. Machen Sie dasselbe mit Kreativitätstechniken. Wenden Sie acht Stunden pro Tag die Walt-Disney-Methode an, und ich garantiere Ihnen, dass Sie hinterher ideenfitter sind. Nach drei Wochen Disney-Reha brauchen Sie die Methode nicht mehr, weil Sie völlig frei die Regeln des Spinnens beherrschen. Kreativitätsmethoden machen uns nie sofort kreativer. Kurze Einführung. Loslegen. Berge grandioser Ideen. So der Wunsch. Im Sport würde man Sie für diese Ansicht auslachen. Wenn Sie eine Technik üben, üben, üben, dann wird sie Ihnen beim kreativen Mixen helfen.

Ohne Krücken kreativ

Wichtiger als die einzelnen Methoden sind die Grundprinzipien der Techniken. Zum Beispiel das Denken in verschiedenen Rollen wie bei Walt Disney und die Blickwinkel von sechs Typen wie bei De Bonos sechs Denkhüten. Oft werden Analogien gesucht. Merkmale, Ähnlichkeiten und Entsprechung werden auf neue Situationen übertragen. Die Bionik nutzt Prinzipien der Natur. Die Struktur einer Lotusblume und Insektenflügel werden übertragen auf Oberflächen, Farben, selbstreinigende Kameragläser, Schwimmanzüge und Schiffsrümpfe. Eine 6.000 Kilometer lange Ameisenstraße provoziert neue Ideen für die Logistik. Seidenfasern von Spinnen sind drei bis fünfmal so zäh wie die stabilsten Kunstfasern und einzigartig in ihrer Dehnbarkeit. Übertragen werden sie auf Schutzwesten und auf gedrucktes Gewebe für medizinische Implantate. Methoden können helfen, Unpassendes zu mixen und Unmögliches zu denken. Das Ziel lautet, ohne Krücken zu laufen und ohne Kreativitätstechniken abgefahrene Ideen zu mixen. Ideenfitness braucht tägliches Training. Nicht jeder Jogger wird den New-York-City-Marathon gewinnen. Aber mit Training wird jeder Jogger besser. Ideen-Entwicklung ist kein Spaziergang. Das ist harte Arbeit und ein Parcours mit Regeln und Gesetzen.

Hektoliterweise Fragen-Durst

Krasse Fragen bringen krasse Ideen. Langweilige Fragen ziehen nur langweilige Ideen an. Herausragende IdeenFitness starten mit FragenFitness. Wo lernen wir, gekonnt zu fragen? Wie werden wir Fragen-Profis? Indem wir Fragen stellen. Weitere Fragen stellen. Und noch mehr Fragen stellen. Stellen Sie Fragen, die keiner stellt, dann bekommen Sie Antworten, die bisher keiner hat. Wie viele Fragen stellen Sie pro Tag? Statt sich zu ärgern, stellen Sie einfach an jeder roten Ampel, in Kassenschlangen und bei Verspätungen von Bus und Bahn – also immer beim Warten – Fragen. Mit etwas Übung schaffen Sie 44 Fragen beim Warten. Starten Sie jetzt! Ihre Fragenfitness wächst. Irgendwann stellen Sie 440 Fragen pro Tag und eine Million Fragen in sieben Jahren. Fragen führen immer zu überraschenden Antworten.

Was nicht geht, wird gemacht

Immer wenn man denkt, es geht nicht, muss man Grenzen überschreiten. Das Überschreiten von Grenzen ist der eigentliche kreative Prozess. Denn Kreativität geht über Grenzen. Ideenfitness durchbricht Grenzen, um bisher unbekannte Ideen zu sehen und neue Lösungen umzusetzen. Was bisher nicht ging, wird gemacht. Dazu braucht es ungestillten Risiko-Durst. Wer Ideenfitness will, die risikofrei ist, braucht mit dem Training nicht anzufangen. Ideenfitness ist aktiver Widerstand gegen alles Bestehende. Ideenfitness ist voller Hoffnung auf das Bessere, das noch kommt. Ideenfitness muss immer weiter, die nächste Frage stellen, den nächsten Berg erklimmen. Dabei wissen auch ideenfitte Menschen nie, wann die nächste geniale Idee kommt. Ideenfitte Spinner produzieren sehr viel Schrott. Das machen sie mit Begeisterung, denn sie wissen, mitten im Geröll ist der Diamant.

Ohne absurde, scheinbar unpassende Zutaten gibt es keine außergewöhnlichen Idee

Überraschungen sind das Salz in der Suppe. Immer die gleichen Zutaten führen zu den immer gleichen Speisen. Ein Cafébesitzer will einen echten Tapetenwechsel. Er holt sich den Gärtner aus dem Krokodilhaus des Zoos und lässt ihn sein Café gestalten. Der Gärtner häuft Sandhügel auf, pflanzt Schlingpflanzen und lässt Wasser einlaufen. Ins Wasser setzt er Krokodile und stellt die Tische und Stühle auf Brücken.

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Die Bilder gehen um die Welt. Krokodil-Cafés schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Gärtner hat gar nichts Außergewöhnliches getan. Er hat das gemacht, was er tagtäglich macht – allerdings in einem völlig neuen Rahmen. Café + Wasser + Brücken + Krokodile. Geht nicht. Stimmt. Noch nicht. Bis es jemand macht. Ideenfitness ist im Kern die Kunst, scheinbar unpassende Zutaten neu zu mixen. Der außergewöhnliche Mix macht`s.

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Vorhandene Zutaten werden neu kombiniert. Entscheidend sind daher die Zutaten in Ihrer Vorratskammer. Was sehen und lesen Sie? Wovon lassen Sie sich anregen? Was können Sie unpassend kombinieren?

Ideen-Parcours

Der Ideen-Parcours ist nicht gerade. Rahmen. Zutaten. Mixen. Diamanten. Schliff. Mehrwert. Sechs Teile, jeder Bestandteil bringt seinen eigenen Wert in den Ideen-Parcours. Steht der Rahmen nicht fest, laufen Sie am Ziel vorbei. Spinnen und mixen Sie pausenlos ohne Analyyse und Auswahl, werden Sie nie etwas umsetzen. Testen Sie Ihre Diamenten häufig genug? Lernen Sie schnell dazu, und lernen Sie Ihre Idee bestens kennen? Verstehen Sie die Stärken Ihrer Idee? Können Sie den Mehrwert perfekt schleifen? Die sechs Phasen sind kein Programm zum Abhaken, sondern ein Übungsparcours. Innovation ist kurvenreich. Mit überraschenden Brüchen und Abgründen genauso wie mit unerwarteten Brücken und Abkürzungen. Ideen sind immer anders. Deshalb gibt es keine Formel. Wenn Sie geübt sind, wissen Sie intuitiv, wo Sie sich im Prozess befinden und was als Nächstes ansteht: zum Beispiel ob Sie ein klares, messbares Ziel brauchen, bereits die Zutaten sammeln oder Ihre Vision äußern. Bevor Sie Ihr Ideeninstrument richtig virtuos spielen können, müssen Sie üben. Üben. Üben. Bis Sie ein ideenfitter Profi sind.

Die Innovations-Schaukel

Ideen brauchen Offenheit (O) genauso wie Klarheit (A). Für Ideen brauchen Sie das weite Spinnen (O) ebenso wie die glasklare Kritik (A).

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Das ist kein Entweder-oder. Es ist ein Miteinander und Zusammenspiel. Innovation lebt von der Unterschiedlichkeit von A & O. Daraus entsteht Spannung. Keine Entwicklung ohne Analyse und Auswahl, kein Schritt ohne Offenheit und Weite. Es ist ein permanenter Prozess, ein schwingendes Pendel vom A zum O zum A zum O. Das Schaukeln bringt die Idee in Schwung. Diese Energie kann die Welt verändern! „To rock“ heißt auch „pendeln, schaukeln“. Ideen pendeln hin und her, sie oszillieren: Analyse, Aufgabe und Auswahl, das sind konkrete und zielgerichtete Anteile des Ideenprozesses. Offenheit und Optionen, das sind weite und visionäre Anteile des Ideenprozesses. Beide Pole sind absolut notwendig, sie ergänzen einander.  So rocken Sie mit Ihren Ideen die Welt im Rhythmus von A & O. Ideen brauchen beides: Himmelhochjauchzende Offenheit und glasklare Analyse. A & O. O & A.

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Der nächste Schritt macht den Unterschied

Egal, wo Sie im Ideen-Parcours stehen. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste Schritt.

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Bleiben Sie stehen, oder gehen Sie weiter. Lassen Sie sich entmutigen? Oder trägt Sie Ihre Risikofreude weiter? Reicht Ihr Durchhalte-Vermögen Tausende Schritte? Dann kommt  der 21.089. Schritt. Wenn Sie den gehen, ist genau dieser jetzt der Wichtigste. Der Entscheidende, um einen Schritt weiter zu kommen. Schritt. Schritt. Schritt. Ideenfit. Fit. Fit.

ALLES geht anders!

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80 Millionen Ideen. 7,39 Milliarden Ideen. Was wäre, wenn jeder Mensch seine Träume und Ideen umsetzen könnte?

Gepostet am 31. Juli 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Meine Meinung

80 Millionen Ideen. 7,39 Milliarden Ideen. Was wäre, wenn jeder Mensch seine Träume und Ideen umsetzen könnte?

Was wäre, wenn jeder Mensch seine Träume und Ideen umsetzen könnte?

Gefällt Ihnen diese Vorstellung? Haben Sie sich diese Frage auch schon mal gestellt? Hätten wir dann das Paradies auf Erden? Die meisten Ideen werden nie umgesetzt, weil Gleichgesinnte fehlen oder weil der Mut fehlt.

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MUT ist eine Voraussetzung. Das Neue ist immer unbekannt. Das Neue ist bildlich gesprochen immer ein paar Schritte im Dunkeln. Was im Licht ist, sehen alle = bekannt. Was unsichtbar bzw. im Dunkeln verborgen ist = unbekannt. ‚Träume‘ und ‚Ideen‘ sind zwei positiv besetzte Begriffe. Zum Glück.

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Kreativer Unternehmergeist weht und macht das Lesen zu einem kurzweiligen und inspirierenden Vergnügen.

Gepostet am 15. Juli 2016 in Blog, Hintergrundgeschichten, Resonanz

Kreativer Unternehmergeist weht und macht das Lesen zu einem kurzweiligen und inspirierenden Vergnügen.

Was hab ich mich gefreut. Vier Mal FÜNF Sterne. Leser ‚Christian‘ schreibt: „Kreativer Unternehmergeist weht von der ersten bis zur letzten Seite durch das Buch und macht das Lesen zu einem kurzweiligen und inspirierenden Vergnügen. Man merkt, dass Gaedt den Weg, den er beschreibt mehr als einmal selber gegangen ist, dabei liefert er spannende Praxis-Beispiele, frappierende Facts und Geschichten, die Spaß machen und helfen, die eigenen Denkgrenzen zu überwinden.“

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Auch Beste-Wirtschaftsbuecher betont meine praktischen Erfahrungen: „Das Tolle an diesem Buch ist, dass es von einem Praktiker geschrieben wurde. Einem Unternehmer, der zahlreiche Start-ups gegründet und Produktideen in die Welt gesetzt hat. Einem Mann, der seine Kreativität nie verloren hat, auch wenn nicht immer alles glatt lief. Und genau dieser Punkt macht das Buch ehrlich, glaubwürdig und wertvoll.“ Beste Wirtschaftsbuecher schreibt außerdem: „Ideen hat man, oder man hat sie nicht“ – das ist ein dummer Spruch, findet Autor Martin Gaedt. Mit seinem Buch will er Menschen unterstützen, ihre Ideenfitness zu trainieren. Ideenerzeugung ist ein Prozess, der über mehrere Stufen führt, wie ein Parcours. Wer diesen Parcours beherrscht und sich regelmäßig darin übt, steigert automatisch seine Ideenfitness.“

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Buchnotizen‚ hebt im Fazit hervor, dass ROCK YOUR IDEA nicht für Kreative lesenswert ist: „Der Autor macht es uns vor und überschüttet den Leser mit Fragen, provoziert und regt zum Nach- und Überdenken ein. Fazit: Ein reichhaltiges, kreatives, informatives Buch, das zum Nach- und Mitdenken anregt! Sehr empfehlenswert, nicht nur für Kreative!“

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Rezensent ‚Erich Feldmeier‚ hebt eine der 120 Geschichten und Beispiele besonders hervor: „Martin Gaedt führt uns auf eine Abenteuerreise in die Höhen & Tiefen der Innovation. Meine Lieblingsstelle findet sich auf S. 158: Ein gestandener Unternehmer mit 350 Mitarbeitern und einem Umsatz von 100 Mio. € führt einen Innovations-Workshop durch. Nach drei (sic!) Stunden fragt er ungeduldig: Wann kommen endlich die genialen Ideen? Martin Gaedt fragt ihn, wie lange seine Ausbildung, die Meisterprüfung und die Zeit bis zum Geschäftsführer gedauert habe? Antwort: Über 20 Jahre!“

Andere begeisterte Stimmen kommen über Twitter und Facebook. Ein Leser schrieb mir: „Geiler Schreibstil, tolle Denkanstöße und eine emotionale Tiefe, die man beim Buchtitel gar nicht vermutet.“

Gute Ideen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie auch umgesetzt werden.“ Exakt. Auch Rezensent ‚Christian‘ hebt hervor: „Der Autor liefert nicht nur Hilfestellung, um die Qualität und Quantität unserer Ideen zu verbessern sondern im Anschluss auch einen Leitfaden, wie wir dieser Idee am besten dabei helfen können, Realität zu werden und uns und unserer Mitmenschen Mehrwert zu stiften.“

Entscheidend ist die Wirkung, die eine Idee entfaltet. Auch ein Buch kann das gesetzte Ziel verfehlen oder erreichen. Rezensent ‚Christian‘ lobt: „Das ein oder andere Mal war ich überrascht über die breite Recherche, die wirklich spannendes und sehr optimistisch stimmendes zu Tage brachte und mich positiv stimmte. Als ich dann ein paar Seiten später im Buch las, dass sich Gaedt genau das alles als Ziel gesetzt hatte, dachte ich, Chapeau: Nicht nur gut gewollt, sondern auch gut gemacht!“

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