Zutaten kreativ mixen. Ideen-Cocktails probieren – bis es schmeckt. Subversiv verknüpft alle Grenzen überschreiten

Gepostet am 25. Juni 2017 in 44Fragen, Blog, Ideen

Zutaten kreativ mixen. Ideen-Cocktails probieren – bis es schmeckt. Subversiv verknüpft alle Grenzen überschreiten

Wir fragen zu wenig und wissen zu viel. Wir sind Besserwisser statt Vielfrager. Wir meinen, alles zu wissen, dabei wissen wir wenig. Das meiste „Wissen“ besteht aus Definitionen der Vergangenheit und Vorurteilen. Das ist halt „so und so“.

In 20 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit habe ich diverse Branchen gesehen und Startups gegründet. NIE war ein Markt, eine Zielgruppe, ein Problem tatsächlich sso und so, wie es von außen erschien.

Immer führen 44 Fragen in die Tiefe und über oberflächliche Definitionen hinaus. Spiegel Online hat 2015 mehrere teure Prognosen zum Fachkräftemangel hinterfragt. Welche Szenarien trafen tatsächlich ein? Das Fazit: Nichts. Keine einzige Prognose ist eingetroffen. Umfragen mit warnenden Prognosen sind einfach ein gutes Geschäft der Meinungsforschungsinstitute. Noch eine ganz andere Überraschung: Über 10.000 Mitarbeiter in der Pflege ohne Management – undenkbar bis ein Niederländer das System hinterfragt hat. Zur Überraschung aller Experten werden Patienten schneller gesund, Pflegekräfte sind seltener krank, 35 Prozent der Kosten werden eingespaart. Pflegekräfte teilen ihre Zeit selbst ein, das Management wurde gestrichen, die Selbstwirksamkeit der Kollegen gesteigert.

Streichen und Steigern sind zwei von 18 kreativen Grundprinzipien, die immer zu Innovationen führen.

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Warum bekommen die meisten GUTEN Bewerber Absagen? Warum kooperieren nicht längst ALLE Betriebe? Wäre einfach & clever!

Gepostet am 15. Juni 2017 in 44Fragen, Blog, Mehrwert, Rock Your Recruiting

Warum bekommen die meisten GUTEN Bewerber Absagen? Warum kooperieren nicht längst ALLE Betriebe? Wäre einfach & clever!

Jedes Unternehmen ist hinter stabilen Mauern versteckt, damit Wind und Wetter draußen bleiben. Diese Fassaden, Mauern, Büro- und Fabrikgebäude haben ungewollt auch eine andere Wirkung: Sie machen Unternehmen unsichtbar mit allem, was sie Tolles leisten. […] Der Mensch ist ein Sinneswesen. Was er nicht wahrnimmt, bleibt versteckt und unsichtbar. Schlimmer noch: Das gibt es für ihn nicht.„, schreibe ich in Mythos Fachkräftemangel.

Unternehmen müssen sichtbar werden. Erlebbar. Relevant. Es gibt in Europa 23 Millionen Unternehmen. Warum sollte ein Mensch bei Ihnen arbeiten? Was zeichnet Sie aus? Wie finden Fachkräfte Ihr Unternehmen? Ein Volltreffer unter 2.500 Stellenbörsen mit Millionen Jobs in 3,6 Millionen deutschen Firmen, wirkt auf mich wie ein Hauptgewinn beim ‚Lotto 6 aus 49‘ mit knapp 14 Millionen Kombinationsmöglichkeiten.

Sinnlose Filter

Was suchen Sie wirklich? Welchen Nutzen hat es für Ihr Unternehmen, dass alle Kandidaten durch dieselben drei Filter gequetscht werden?

  1. Recherche in 2.500 Stellenbörsen mit der Lotto-Treffer-Quote
  2. Verfassen von Kurztexten und Diamant-Erkennung per Text
  3. live-Präsentation und Selbstdarstellung ohne Praxisbezug

Die meisten Kandidaten sind in den Disziplinen Recherchieren, Schreiben und Reden wesentlich ungeübter als in der Kernkompetenz, für die Sie Mitarbeiter eigentlich suchen. Warum werden alle Bewerber durch diese Filter gepresst? Umweg und Sackgasse! Sie werfen mehr Diamanten weg als Sie erkennen.

Professionell vernetzt?

Meine wichtigste Frage aus 44 Fragen ans Recruiting und zum Fachkräftemangel lautet: Warum bekommen die meisten guten Bewerber Absagen? Ein Handwerker in der Pfalz freute sich 2016 über 90 Bewerbungen von Elektrikern auf eine Stelle. Warum hören wir immer nur vom Mangel? Zwanzig Kandidaten waren so gut, dass er gerne alle Zwanzig eingestellt hätte. Aber er konnte nur eine Stelle finanzieren. Er sagte 19 Top-Elektrikern ab. 19 andere Handwerksbetriebe hätte er mit Top-Kandidaten versorgen können, wenn sie in der Fachkräftesicherung vernetzt gewesen wären. Welche Unternehmen so professionell vernetzt, dass sie datenschutzrechtlich korrekt 19 Bewerber empfehlen können?

Ab in den Müll

Jede Fachkraft, die eine Region verlässt, führt zu weniger Steuern, sinkender Wirtschaftskraft, weniger Investitionen und schlechterer Infrastruktur. Es wird gejammert! Warum nicht vernetzt?

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Was war dein dickster Fehler bisher? Was hast du daraus gelernt? #HR-Failure-Night #Berlin

Gepostet am 6. März 2017 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Rock Your Recruiting

Was war dein dickster Fehler bisher? Was hast du daraus gelernt? #HR-Failure-Night #Berlin

Am 20. April 2017 findet die HR-Failure-Night in Berlin statt. Dort provotaine ich über meine Flops und Ideen-Geröll auf dem Weg zu Diamanten. Zusammen mit Gero Hesse (territory embrace / Bertelsmann), Katja Wieja (ThyssenKrupp), Jannis Tsalikis (VICE Media), Katharina Oberrecht (MYTOYS Group) stiften wir Dialog und Austausch.

Der Gastgeber Florian Schrodt hat mir im Vorfeld Fragen gestellt.

Was war dein dickster Fehler bisher / was hast du daraus gelernt?

Persönlich und finanziell das dickste Fiasko sind die Insolvenzen der Younect GmbH 2014 und der cleverheads GmbH 2016. Wir wollten ein neues, wertvolles Angebot in der Personalgewinnung erschaffen und den Einsatz der Gesellschafter und Investoren vermehren. Beides ist uns nicht gelungen. Da ich selbst in beide Firmen neben 10 Jahren Zeit auch viel Geld investiert habe, werde ich noch jahrelang die Schulden abbezahlen. Ich war zu optimistisch und naiv, ich war mir sicher, dass es klappt. Ich war blauäugig-mutig. Ich hab`s versucht.

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Meine Vision lebt weiter: Jeder gute Bewerber bekommt einen Job oder eine Empfehlung. Das geht nur in Zusammenarbeit vieler Unternehmen. Über regionale Talentpools wird die Vermittlung in Unternehmen derselben Region und Branche beschleunigt. Über eine halbe Millionen Absagen von nur 253 Unternehmen ist nicht nur sinnentleert, sondern auch teuer und überflüssig. Wie viele Absagen versenden 3,6 Millionen deutsche Unternehmen und 23 Millionen europäische Betriebe. Das hatte bisher niemand im Blick. Ein endlos großes Potenzial. Nun starte ich gerade zusammen mit Index den dritten Versuch, mit cleverheads.eu den Arbeitsmarkt zu verändern.

Gelernt habe ich aus den Insolvenzen, dass es viel länger als geplant dauert, einen Markt zu verstehen und zu durchdringen.

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Expertise vs. NeuGier. Analyse + Offenheit. Der Mix macht’s

Gepostet am 14. September 2016 in 44Fragen, Blog, Meine Meinung

Expertise vs. NeuGier. Analyse + Offenheit. Der Mix macht’s
  • Neu = nicht wissen, fragen, absurd, unsicher.
  • Experte = wissen, sagen, standfest, sicher.

Ja, ich weiß, das ist bewusst schwarz-weiß überzeichnet. Expertise ist Wissen von gestern und Kompetenz bringt Stillstand, das behaupte ich in meinem letzten Artikel über Experten. Es gab viel Zustimmung und auch Widerspruch. Zum Glück 🙂

Irrweg Abschluss

Hand aufs Herz: Lassen Sie sich gerne kritisieren? Wie viel Wissen hinterfragen wir? Schaffen wir Platz für Neues? Die ZEIT titelte am 05.09.2016: „Ausgelernt gibt es nicht. Betriebliches Lernen muss sich verändern. Teams sollten permanent Neues dazulernen.“ Julia Dellnitz fordert: „Lernendes Arbeiten braucht ein gutes Umfeld. Eine Atmosphäre, in der Neugierde, Experimentierfreude und auch gute Laune ausdrücklich willkommen sind.“ Noch mal Hand aufs Herz: Praktizieren Sie in Ihrer Firma bereits lernendes Arbeiten? Widerspricht das nicht unserer Qualifikation? Wir haben bereits einen Abschluss! Oder ist ‚Abschluss‘ etwa ein begrifflicher Fehler und Irrweg?

Sehnsucht nach Ordnung

Statt permanent Neues zu lernen, tendieren wir Menschen alle dazu, uns gemütlich einzurichten und feste Standpunkte zu beziehen. Kein Wert steigt stärker im Laufe des Lebens als der Wunsch nach Ordnung und Tradition. Je älter, desto wichtiger wird Ordnung, stellt Tatjana Schnell in „Psychologie der Lebenssinne“ fest. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagt der Volksmund. Wer wollte auch ständig Sand im Getriebe und permanent alles hinterfragen? Niemand.

inkompetent kreativ

Herbert Ernst Lechner schrieb gestern in seinem Kommentar: „Ihr Trugschluss: Experten sitzen in den Entscheidungsgremien ergo sind die Experten die Innovationsverhinderer. Zweiter Trugschluss: Man muss inkompetent sein, um kreativ zu sein. Im Gegenteil: Konstruktive Kreativität setzt Kompetenz voraus. Fachlich mäßig kompetente Entscheider blockieren gerade die Ideen der Experten.“ Danke, da ist viel dran, doch es ist auch schwarz-weiß :-).

Viele bahnbrechende Ideen kommen von Experten, andere von Außenseitern. Der 15jährige „Jack Andraka hat eine neue Methode zur Krebsfrüherkennung erfunden: 26.000 Mal günstiger, 90 Prozent zuverlässiger und 168 Mal schneller als jedes andere Verfahren. Rund 200 Absagen bekam er“ von Experten. Erst der 201. Professor ließ den Jungen seine Idee im Labor testen. 200 Experten hatten sich getäuscht.

Wissen + Fragen

Experten

wissen

viel von

gestern.

Fragen

öffnen

Zukunft.

Wissen

P L U S

Fragen

schafft

Neues.

Ja, wir brauchen Experten, die viel wissen UND dabei offen bleiben für Fragen und Infragestellung. Wir brauchen Experten, die Abstand haben zu ihrer Expertise und sich selbst nicht zu wichtig nehmen – so wie der 201. Professor, der einem 15jährigen Laien Vertrauen schenkt. Es gibt offene Experten und arrogante Experten – so wie es auch geizige Reiche und großzügige Reiche gibt. Offene Experten wären optimal gerüstet für Innovation: Wissen + Neugier + den Willen zu wachsen.

Als Spinner verrufen

Trotzdem bleibt ein innerer Zusammenhang zwischen Expertise und Stillstand. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass es sinnvoll ist, dass 253 Firmen zusammen 513.299 Absagen an Bewerber verschicken, um 7.701 Stellen zu besetzen. Das ist ökonomischer und menschlicher Wahnsinn. Aber das stellen nicht die gelernten Arbeitsmarkt-Experten mit BWL-Abschluss infrage, sondern ich. Die Gefahr, auf Standpunkten stehen zu bleiben, ist existent. Das hemmt Entwicklung und Wachstum. Warum habe ich als Außenseiter die Debatte zum „Mythos Fachkräftemangel“ angeheizt? Die Experten konnten oder wollten es nicht.

Die Erde – eine Scheibe. Nur wenige Experten trauten sich zu spinnen und scheinbar absurde Fragen zur Form der Erste zu stellen. Wer will schon als ‚Spinner‘ verrufen sein? Sie nicht. Ich nicht. Albert Einstein wurde von Physikern mitgeteilt, dass seine Forschung „more artistic than actual Physics“ sei, eher musisch-künstlerisch als physikalisch. Physiker stehen im Weg von Einsteins Erkenntnis. Mediziner stehen im Weg zu einer besseren Krebs-Früherkennung.

Zwei Pole

Expertise ist eine Versuchung, alles besser zu wissen. Dabei kann Expertise selbstverständlich die Grundlage zu permanenter Weiterentwicklung sein. Fundiertes Wissen + absurde Fragen – beides braucht man für tiefgreifende Ideen und Entwicklung. Spinnende Experten. A & O. Analyse & Offenheit. Himmelhochjauchzende Verrücktheit und glasklare Expertise. Nur zusammen geht`s weiter. Ich stimme Herbert Ernst Lechner zu: „Konstruktive Kreativität setzt Kompetenz voraus.“ Kreativität ‚O‘ braucht Kompetenz ‚A‘.

Ein beliebtes Beispiel in der Geschichte der Ideen ist Alexander Flemings Entdeckung des Penicillins. Sie basierte auf einem biochemischen Unfall. Unerwartet waren alle Bakterien abgestorben. Reif für den Müll. Doch Fleming war neugierig und betrachtete das misslungene Experiment unterm Mikroskop. Er fragte sich, warum alle Bakterien tot waren. So kam er scheinbar zufällig auf die hemmende Wirkung des Bakterienwachstums und entdeckte das Antibiotikum.

Achtung! Achtung! 

Hier endet die Erzählung meistens, und es klingt so, als ob jeder aufmerksame Forscher an Flemings Stelle diese Entdeckung auch hätte machen können. Doch dieser Eindruck täuscht gewaltig. Flemings Leistung war nicht nur das Untersuchen des misslungenen Experiments, sondern auch seine jahrelange, gezielte Forschung. Er suchte bereit 20 Jahre nach antibakteriellen Wirkstoffen. Bei Fleming traf die Kreativität, das misslungene Experiment zu untersuchen, auf die Kompetenz seiner 20 Jahre Forschung.

Fleming hatte seine Ideenfitness trainiert und täglich 44 Fragen gestellt. 44 mal 365 Tage mal 20 Jahre: Das sind 321.200 Fragen bis zur Entdeckung des Antibiotikums. Es dauerte weitere 10 Jahre, bis Penicillin als Medikament auf den Markt kam. 30 Jahre Forschung! Welche Fragen stellen Sie? Was bewegt Sie so sehr, dass Sie 321.200 Fragen stellen? Welcher Frust lässt Sie verzweifelt nach besseren Lösungen suchen?

Ideen rocken

Ideen brauchen himmelhochjauchzende, offene Begeisterung ‚O‘ gepaart mit glasklarer Analyse ‚A‘. Weites Spinnen ‚O‘ + direkte Kritik ‚A‘. Kein Entweder-oder, sondern ein Zusammenspiel. Expertise ‚A‘ und Neugier ‚O‘. Es ist ein permanenter Prozess, ein schwingendes Pendel vom A zum O zum A zum O. Diese schaukelnde Energie bildet den roten Faden durch mein Buch ROCK YOUR IDEA. Die A-Schritte analysieren, fokussieren und setzen um. O-Schritte schaffen Freiräume für Spinner. Ich wünschen uns mehr Experten, die ihr Wissen nutzen, um Grenzen einzureißen.

Denken Sie um Ecken. Lachen Sie. Wundern Sie sich. Wenn Ihre Expertise Sie dazu ermuntert, mehr Fragen zu stellen, dann bin ich gespannt auf Ihre Ideen!

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Blogparade #RockYourIdea. #44Fragen an Ideen-Rocker, Macherinnen und Macher #AllesGehtAnders

Gepostet am 13. September 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Interview

Blogparade #RockYourIdea. #44Fragen an Ideen-Rocker, Macherinnen und Macher #AllesGehtAnders

„Die Entfernung zwischen Traum und Realität nennt man Aktivität“, sagt Hermann Scherer. Ein einziges Wort: Aktivität. So einfach? Vielleicht gerade deshalb so schwer? Vision klingt so angenehm weit weg. Ist eh unerreichbar. Aber in Gedanken schön! Aktivität klingt nach anpacken, aufstehen, aktivieren und nach Anstrengung. Muss das sein? Wenn Sie Ihre Vision erreichen wollen, ja. Wenn Sie Ihre Idee umsetzen wollen, ja. Ein einziges Wort: Wollen.

Wollen Sie Ihre Vision zum Leben erwecken? Dann werden Sie aktiv. Anders geht es nicht. Niemand sucht für Sie Ideen. Niemand findet für Sie Ideen. Und erst recht setzt niemand Ideen für Sie um. Wollen Sie Aktivität? Sagen Sie jetzt Nein, ist das völlig in Ordnung. Niemand zwingt Sie. Niemand merkt es… außer Ihnen.

Um der Vision näher zu kommen, planen Sie große Schritte oder viele kleine Schritte. Wie es zu Ihnen passt! Eine Vision wird machbar, wenn Sie Ziel für Ziel definieren, Stufe um Stufe gehen und Aktivität für Aktivität umsetzen.

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Mit jeder Stufe sind Sie dem Gipfel näher, mit jedem erreichten Ziel haben Sie ein Erfolgserlebnis. Deshalb können viele kleine Ziele Ihre Motivation stärken. Das klingt alles banal. Und das ist es auch. Es gibt keinen Zaubertrank.

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In der Blogparade #44Fragen stelle ich Fragen in den Mittelpunkt. Menschen trainieren ihre FragenFitness.

In dieser Blogparade #RockYourIdea stehen die Antworten im Mittelpunkt von Menschen, die ihre Ideen umsetzen.

  1. David, 18 Jahre, der Macher von GOOD NEWS
  2. Eric, 22 Jahre, der Motor von POWER ON
  3. DU?

Schreibt mir, wenn ihr Lust habt, 44 Fragen zu eurer Idee, Umsetzung und Motivation beantworten.

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44 Fragen zur Vorbereitung einer Gala-Preisverleihung-Event-Moderation

Gepostet am 13. September 2016 in 44Fragen, Blog

44 Fragen zur Vorbereitung einer Gala-Preisverleihung-Event-Moderation

Mit 44 Fragen kann man jedes Thema vertiefen? Wer 44 Fragen stellt, weiß immer mehr, als alle, die eher klassisch 7-9 Fragen stellen. In nur 10 Minuten kommt fast jeder auf 20 bis 30 und teilweise tatsächlich auf über 40 Fragen. Wer mehr fragt, ist besser vorbereitet. Dazu auch meine BLOGPARADE #44Fragen.

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Die folgenden 44 Fragen stelle ich aus der Sicht eines externen Moderators. Nehmen wir an, eine Stiftung, Firma oder ein Verband engagiert Sie für ein Event, konkret eine Gala-Preisverleihung in einem noblen Hotel. Wie bereiten Sie die Moderation vor? Was wissen Sie über den Veranstalter und dessen Ziele?

Ich habe es schon erlebt, dass der Hauptfokus einer Gala auf den Fotos lag und vor allem viele Fotos aller Preisträger mit Juroren und Laudatoren geknipst wurden. Andere haben hunderte Nominierte, die alle genannt werden müssen. Wieder andere stellen fünf Preisträger ins Rampenlicht. Und wieder andere die eigenen Aktivitäten als Firma oder Stiftung. Alles legitim, der Moderator muss es nur wissen.

44 Fragen des Moderators an den Veranstalter:

  1. Wann war die Veranstaltung – rückblickend – für Sie ein Erfolg?
  2. Ziel des Veranstalters? Spezifisch. Messbar. Konkret.
  3. Welches Wort passt: Show? Provotainment? Infotainment? Entertainment? ….?
  4. Warum Preise für Journalisten?
  5. Deutschsprachig? Englischsprachig? Spanisch?
  6. Wie viele Gäste im Saal?
  7. Wer sind die Gäste? Kunden? Öffentlich beworben?
  8. Wer kommt auf die Bühne?
    1. Geschäftsleitung des Veranstalters?
    2. Juroren?
    3. Moderator?
    4. Preisträger?
    5. Wer noch?
  9. Wer redet auf der Bühne?
    1. Geschäftsleitung des Veranstalters?
    2. Juroren?
    3. Moderator?
    4. Preisträger?
    5. Wer noch?
  10. Wer übergibt die Preise?
  11. Wie viele Preise?
  12. Wie viele Preisträger/Teams?
  13. Wie viele Bewerber gab es für die Preise? Sind die Gewinner 1 von 3 oder 1 von 100?
  14. Gab es Bewerber oder hat der Veranstalter recherchiert und nominiert?
  15. Stehen Preisträger in Beziehung zum Veranstalter?
  16. Kommen Presse-/Medienvertreter?
  17. Welche Rolle spielen Fotos der Preisträger bei der Preisverleihung?
  18. Welche Rolle spielen Fotos der Preisträger und Juroren auf der Bühne?
  19. Welche Rolle spielen Fotos der Preisträger, Juroren und Geschäftsleitung des Veranstalters auf der Bühne?
  20. Wer muss am Anfang begrüßt werden?
  21. In welcher Reihenfolge? LISTE!
  22. Wer schreibt die Texte?
  23. Wer hält Laudatio? (Namen, Telefonnummer)
  24. Wie viele Male eine Laudatio?
  25. Wer macht die Regie? (Namen, Telefonnummer)
  26. Wer macht die Choreografie? (Namen, Telefonnummer)
  27. Wer gibt die Einsätze auf der Bühne? (Namen, Telefonnummer)
  28. Wer achtet auf den Zeitplan? (Namen, Telefonnummer)
  29. Größe der Bühne? Plan vom Saal?
  30. Wo stehen Pokale/Preise? Gibt es Preise?
  31. Musik? Welche? Wer wählt aus? Wer sorgt für die Musik?
  32. Stimmung festlich? Pompös? Sachlich?
  33. Farben? Auf der Bühne? Im Saal?
  34. Deko der Bühne? Blumen? Aufsteller? Bilder?
  35. Dresscode der Gäste?
  36. Wer recherchiert die Stories zu den Preisträgern?
  37. Gibt es Einspieler/Videos?
  38. Wenn Videos, zeitliche Länge?
  39. Wird der Veranstalter vorgestellt? Wie? Film?
  40. Fördert der Veranstalter die Preisträger auch nach der Preisverleihung?
  41. Was darf an dem Abend nicht schief gehen? No Gos?
  42. Wird die Veranstaltung wiederholt/ jährlich durchgeführt?
  43. Anliegen des Veranstalters? Entertainment? Provotainment? Skandal?
  44. Woran erkennt der Veranstalter, dass die Veranstaltung ein Erfolg war?

Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann man sich gezielt auf die Veranstaltung vorbereiten.

Wer das nicht weiß, hängt in der Luft. Wie viel muss das Moderator reden? Viel? Wenig? Ein Satz pro Überleitung? Oder etliche Male eine Laudatio?

VIEL ERFOLG für alle Beteiligten.

Welche Fragen stellt ihr vor Veranstaltungen?

MartinGaedt44

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