Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an Eric Klausch #AllesGehtAnders

Gepostet am 13. September 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Interview

Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an Eric Klausch #AllesGehtAnders

Eric Klausch‚ Engagement hat mich verzaubert und tief berührt.

eric_klautsch

Ich war kürzlich zu einem Gala-Abend auf einer Obstbaumwiese in Belitz, Mecklenburg zusammen mit ein paar hundert Menschen.

gala_hunderte_menschen

Darunter 33 junge Engagierte von ‚Power On‘, deren Leben sich eine Woche lang um Kinder dreht. Den Kindern schenken sie ihre Zeit, Zuwendung und volle Aufmerksamkeit – in einer Region, in der es keine Kinder- und Jugendarbeit gibt. Zusammen zelten, kochen, spielen, Tanz-Choreografien, ein Musical, Bau eines Baumhauses und Wärmen am Lagerfeuer.

Baumhaus

Die Welt braucht mehr solche Oasen von Engagement und Liebe.

  1. Wie hast du den Galaabend auf der Obstbaumwiese in Belitz erlebt?
  • Es war für mich ein wunderbarer Augenblick. Wenn eine Idee, also ein Bild oder Video, dass es wochenlang nur in deinem Kopf gab Realität wird… Unglaublich! Es ist das Gefühl zu erfahren, dass man etwas verändern kann und man ist stolz. In diesem Fall war ich stolz auf meine Mitarbeiter, besonders Jani und Bora, die diesen Abend hauptsächlich geplant haben, aber auch auf alle anderen, die mit den Kindern diesen Abend gestaltet haben.
  1. Wer bist du?
  • Schwere Frage. Definitionen grenzen ein. Aber ich bin vielseitig interessiert und engagiert.
  1. Wo kommst du her?
  • Aus Mecklenburg, dem ruhmreichen Dorf Groß Bützin. Ein Dorf mit mehr Hühnern als Menschen und so klein, dass man es nicht mal bei Google findet 🙂
  1. Wie alt bist du?
  • 22
  1. Was bewegt dich?
  • Das Gedankenspiel in welcher Welt wir in 20 Jahren leben wollen.
  1. Dein schönstes Erlebnis?
  • Letztes Jahr Power On Camp. Wir haben beim Baden kräftig mit den Kindern getobt, dabei hat sich ein Junge das Trommelfell gerissen. Aber er konnte nach einem Tag Krankenhaus wieder zum Camp kommen und rannte mir strahlend entgegen und sprang mir in die Arme.
  1. Was machst du beruflich?
  • Ich studiere das Studium Individuale in Lüneburg. Da kann ich meine Fächer selbst wählen. Das macht natürlich viel mehr Spaß, als wenn mir jemand vorschreiben würde, was ich machen muss.
  1. Was machst du ehrenamtlich?
  • Ich leite das Power On Camp, bin Jugenddelegierter für die Vereinten Nationen und Mentor bei Jugend Hilft.
  1. Womit verbringst du am meisten Zeit?
  • E-Mails schreiben, mit Menschen reden, zuhören
  1. Was ist deine Idee, was machst du konkret?
  • Ich möchte, dass junge Menschen daran glauben, dass sie diese Welt verändern können und es dann auch tun.
  • Beim Camp leben wir den Kindern das vor und erzählen es ihnen in Andachten, durch Geschichten aus der Bibel, aber auch ganz persönliche Zeugnisse aus unseren Leben. Wir wollen authentische Vorbilder sein.
  • Als Jugenddelegierter verpacke ich es in Reden, in Workshops und Facebook Posts
  1. Gab es einen Auslöser, wie bist du darauf gekommen?
  • Es war ein Augenblick der Dankbarkeit. Ich wollte weitergeben was ich erhalten habe und ich wollte mich weiterentwickeln, weiterwachsen, etwas bewirken und in dieser Welt verändern.
  1. Was willst du mit deiner Idee erreichen?
  • Die Welt retten 🙂 Beim Power On sagen wir: 1. Kinder für das Leben begeistern, 2. Jugendliches Engagement stärken und 3. Ein Zeichen in der Region gegen Resignation und Rassismus setzen.
  1. Engagieren sich deine Freunde auch oder halten sie dich für verrückt?
  • Sie halten mich für verrückt. Eine realistische Einschätzung, aber sie machen mit, denn sie sind ja selbst verrückt. Diese Welt braucht mehr verrückte Menschen. Menschen, die nicht fragen: Was wird passieren, sondern was könnte passieren, wenn ich alles gebe?
  1. Bist du ins kalte Wasser gesprungen, oder hattest du Vorerfahrungen?
  • Ich bin ins Engagement reingewachsen. Vor allem durch meine Kirchgemeinde, aber auch durch mein FSJ in der blu:boks BERLIN. Dort habe ich das Handwerkszeug gelernt für den Umgang mit Kindern, aber viel wichtiger: Ich habe gelernt an mich und meine Visionen zu glauben.
  1. Hast du die Idee sofort umgesetzt oder gezögert?
  • Ich habe sofort angefangen. Nicht gleich ein Kindercamp, sondern zunächst habe ich eine Co-Leitung gesucht, dann ein Team, gemeinsam fanden wir die Vision, das Thema, den Namen… Es ist wichtig gleich anzufangen, bevor der Impuls erlischt. Engagement ist wie ein Feuer, es muss ständig gefüttert werden, und zwar mit Wertschätzung und Ideen.
  1. Wann bist du konkret gestartet?
  • April 2013 – Im November war dann die erste Vorbereitung mit 8 Mitarbeitern.
  1. War es schwierig, deine Idee zu startet?
  • Nein, es war genial! Aber ohne begeisterte Mitstreiter wäre es sehr schwierig geworden.
  1. Warst du zuerst frustriert, weil es zu wenig Unterstützung gab?
  • Im Gegenteil. Natürlich gab es viele Skeptiker, aber wir hatten Feuer gefangen und das konnte niemand stoppen.
  1. Was ist das Schwierigste im freiwilligen Engagement?
  • Prioritäten setzen, denn wir Mitarbeiter haben alle viel zu tun: Studium, Arbeit, Privates…
  1. Was ist das Besondere, der Reiz im freiwilligen Engagement?
  • Wer dabei ist, macht es weil er intrinsisch motiviert ist, also Spaß daran hat. Uns verbindet eine Vision.
  1. Welche Aufgaben hast du als UN Jugenddelegierter?
  • Mit meiner Kollegin Katharina bin ich die Stimme von 15 Millionen junger Menschen vor den Vereinten Nationen. Wir hören bei jungen Menschen zu und erzählen es den Alten, ein Sprachrohr sozusagen.
  1. Wächst die Zahl der jungen, engagierten Menschen in Deutschland?
  • Und das muss weiter gehen!
  1. Erlebst du deine Generation als mutig und offen für Neues?
  • Nicht immer. Diese Generation könnte noch viel mehr, aber sie ist noch im Halbschlaf und die alte Generation hat den Wecker versteckt, aus Angst vor Veränderungen. Es ist Zeit die junge Generation aufzuwecken!
  1. Woran mangelt es hauptsächlich, neue Ideen anzupacken, an Mut, Zeit, Verbindlichkeit, Geld, Kontakten, Rat & Tat?
  • In unseren Schulen, Ausbildungen und Universitäten geht es immer um Leistung. Nur die Zahl auf dem Zeugnis hat Bedeutung wird uns suggeriert. So ein Quatsch! Die wirklich wichtigen Dinge kann man in diesem Schulsystem gar nicht lernen, dazu gehören für mich: Persönlichkeitsentwicklung, Kompetenzentfaltung, (politische) Meinungsbildung und die Entwicklung von Freundschaften. Wir müssen den jungen Menschen den Druck nehmen, sie ermutigen auch ungewöhnliche Dinge zu tun und sie begleiten, als Mentoren und Freunde.
  1. Verändert sich die Art des Engagements?
  • Auf jeden Fall die Perspektive. Jungen Menschen wird klar, dass alles miteinander zusammenhängt: Bildung, Konsum, Flucht, Nachhaltigkeit. Engagement wird ganzheitlicher.
  1. Welche öffentliche und private Unterstützung wünschst du dir für junge Engagierte?
  • Es muss anerkannt werden, besonders in Schulen. Nicht nur der Jahrgangsbeste darf ausgezeichnet werden, sondern auch der Engagierteste. Natürlich ist das nicht messbar, aber gerade das ist ja das Besondere daran. Ich wünsche mir, dass junge Ideen ernst genommen werden, dass Nörgler und Schwarzseher einfach mal die Klappe halten und neue Ideen unterstütz werden, beispielsweise durch ein liken oder teilen auf Facebook.
  1. Finden alle Engagierten mit Ideen Gleichgesinnte?
  • Ja, aber einige müssen länger suchen als andere. Die Frage ist, ob sie so lange durchhalten.
  1. Siehst du einen Unterschied in den Themen und Herangehensweisen zwischen Engagierten in deinem Alter und bei älteren Menschen?
  • Junge Menschen sehen erst die Vision und dann die Probleme, bei Alten ist es andersherum.
  1. Wieso engagieren sich junge Menschen, gibt es etwas, das alle verbindet?
  • Das Gefühl etwas Bedeutendes zu machen und damit selbst bedeutend zu werden.
  1. Wieso engagierst du dich?
  • Rückblickend war es die beste wirtschaftliche Investition ever! Stipendien, Kontakte und Jobs waren nur dadurch möglich, aber deswegen engagiere ich mich nicht. Es sind immer wieder diese Moment, wenn deine Idee auf einmal Realität wird, wenn das Bild aus deinem Kopf mit Leben gefüllt wird und du mitten drin stehst.
  1. Was entgeht Menschen, die sich nicht freiwillig engagieren?
  • Ein echtes Team. Ich rede nicht von Kollegen oder Freunden mit denen man Party macht, sondern Menschen mit denen man gemeinsam etwas verändert hat und das gleiche Bild sehen, wenn sie an die Zukunft denken.
  1. Die Zahl der Vereine hat sich seit den 50er Jahren versiebenfacht, ist Deutschland ein Land des Engagements?
  • Wir haben allen Grund dazu, ich würde sogar sagen die moralische Pflicht! Zeitlich und örtlich gesehen sind wir so unglaublich gesegnet. Wenn wir diese Welt nicht verändern, hätten zukünftige Generationen allen Grund über uns traurig die Köpfe zu schütteln.
  1. Heute wurden diese Ergebnisse veröffentlicht aus einer Umfrage unter Menschen, die Flüchtlingen in Deutschland helfen: „Befragte Freiwillige möchten mit ihrem Einsatz die Gesellschaft im Kleinen verändern (97 Prozent) und ein Zeichen gegen Rassismus setzen (90 Prozent). Die Ergebnisse unserer Studien weisen darauf hin, dass die Ehrenamtlichen derzeit nicht überfordert sind“. Wieso sind die, die anpacken, nicht überfordert, und viele Menschen, die nicht helfen, fühlen sich und Deutschland mit der Aufgabe überfordert?
  • Wer nicht hilft ist ohnmächtig, denn er kann nichts verändern. Das sind die Menschen, die vor einem Berg stehen bleiben und darüber schimpfen wie hoch er ist. Die anderen Menschen gehen einfach los – Schritt für Schritt. Oder wie Henry Ford es gesagt hat: „If you think you can do a thing or think you can’t do a thing, you’re right.“
  1. Hast du in deinem Engagement Hilfe von anderen Menschen?
  • Ja! Mein Mitarbeiterteam, der Kirchgemeinde, den Sponsoren, Jugend hilft, die Civil Academy, meiner Familie und Freunden, Leute auf Facebook… es ist unglaublich bestärkend.
  1. Was hast du bereits damit erreicht?
  • Messbar ist das Erreichte nicht, aber ich weiß, dass wir viele Kinderherzen begeistert haben und einen tiefen Eindruck bei den Eltern und vielen anderen Menschen hinterlassen haben.
  1. Wie ist die Resonanz in der Öffentlichkeit?
  • Sehr wertschätzend, manchmal staunend. Manche fühlen sich inspiriert und ermutigt selbst etwas zu starten, andere fühlen sich herausgefordert und spielen es herunter.
  1. Was lief anders als geplant?
  • Etliches, zum Bespiel hat das Baumhaus viel mehr Zeit gebraucht, als geplant. Aber dann müssen wir als Team die Zähne zusammenbeißen und anpacken!
  1. Wie hast du darauf reagiert?
  • Es macht keinen Sinn bei Fehlern den Schuldigen zu suchen. Ich versuche dann einzuspringen, zu ermutigen. Ich versuche die Blickrichtung des Teams nach vorne zu richten. Über Fehler zu lästern macht zwar Spaß, aber es zerstört die Vision.
  1. Was motiviert dich, wenn es keinen Spaß macht?
  • Das Feedback der Mitarbeiter, Eltern und Kinder. Oder ich gucke mir Videos und Fotos vom Camp an. Dann erinnere ich mich wieder, warum ich das alles überhaupt mache.
  1. Soll und kann Power On wachsen?
  • Noch ja, aber es kann sein, dass es irgendwann ausgewachsen ist. Aber Power On bedeutet nicht nur „anmachen“, sondern auch „weitermachen“. In diesem Jahr haben wir 10 Kinder mehr gehabt, sind aber ganz anders gewachsen: statt 4 hatten wir 8 Projektgruppen und die Gala war auch ein ganz neues Element.
  1. Wie wächst du am Engagement?
  • In vielfältiger Weise… Als Manager, als Persönlichkeit, als Mensch. Meine Freundschaften wachsen, meine Kontakte, meine Kompetenzen, mein Glaube… Allerdings tut Wachstum auch immer etwas weh.
  1. Dein größter Erfolg?
  • Da denkt man an die Auszeichnungen für das Power On, die bevorstehende Rede vor der Generalversammlung der UN, Studienleistungen… Aber mein größter Erfolg ist es nicht aufzugeben, auch wenn man an seine Grenzen kommt, auch wenn Wachstum Veränderung bringt und wehtut, wenn Mitarbeiter ausfallen, wenn es Konflikte gibt – nicht aufgeben.
  1. Hast du neue Ideen?
  • Viel zu viele 🙂
  1. Rocken deine Idee, verändern sie die Welt?
  • Davon bin ich fest überzeugt! 🙂

Wer Eric und Power On unterstützen möchte, hier geht`s lang!

VIEL KRAFT und #AllesGehtAnders!

KinderCamp

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Blogparade 44 Fragen. Werdet Fragen-Aktivistin und -Aktivist! Wer fragt, denkt mutig weiter

Gepostet am 11. September 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Resonanz

Blogparade 44 Fragen. Werdet Fragen-Aktivistin und -Aktivist! Wer fragt, denkt mutig weiter

Das zentrale Element meines Buchs ROCK YOUR IDEA ist das Stellen von 44 Fragen. Seit meinem ersten Buch MYTHOS Fachkräftemangel stelle ich in meinen Vorträgen 44 Fragen ans Recruiting. Eine Frage lautet „Wissen Sie wer sich NICHT bei Ihnen bewirbt?“. Warum 44 Fragen? In meinen Workshops heißt eine Aufgabe: „Stellen Sie 44 Fragen zu Ihrem Thema/ Ihrer Idee/ Ihrer Aufgabe. Sie haben 10 Minuten Zeit.“ Manche schaffen 15 Fragen, andere 24 und einzelne TeilnehmerInnen tatsächlich 44. JEDE/R schafft MEHR Fragen als alle denken, was in 10 Minuten möglich wäre! Und die besten Fragen sind NIE #1, #2, #3, sondern #14, #27 oder #39. Deshalb führen 44 Fragen weiter!

Im neuen Buch ROCK YOUR IDEA stelle ich über 1.000 Fragen, und das 1. Kapitel heißt „Die unbequeme Gier“.

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10.000 Mitarbeiter OHNE Management. Zufriedene MitarbeiterInnen. Sinkende Kosten. Früher war alles besser! WANN? Experten sind nie Erneuerer

Gepostet am 11. September 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Mehrwert, Meine Meinung

10.000 Mitarbeiter OHNE Management. Zufriedene MitarbeiterInnen. Sinkende Kosten. Früher war alles besser! WANN? Experten sind nie Erneuerer

Neu = nicht wissen

Experte = wissen

Neu = unsicher

Experte = sicher

Neu = absurd

Experte = klar

48_experten_nicht_erneuerer

Stillstand durch Kompetenz

„Unternehmen werden weniger innovativ, wenn sie kompetenter werden“, sagt Knut Haanaes, Senior Partner bei The Boston Consulting Group. Unfassbar! Warum verlieren Unternehmen ihre Innovationskraft mit wachsender Kompetenz? Warum werden kompetente Experten weniger innovativ? Wachsendes Wissen sollte zu einer Innovationsflut führen! Ist Wissen keine Basis, um immer mehr zu ergründen und zu hinterfragen? Warum bleiben erfolgreiche Experten stehen? Eine bahnbrechende Erkenntnis, eine neue Entdeckung macht einen Menschen zum Experten. Nach Jahren der Forschung und harten Arbeit ist diese Person gefragt. Die Expertise zahlt sich endlich aus, es gibt Honorare, Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden. In der Folge sind alle Vorträge zu DEM Thema der Expertise. Wer einen Experten einlädt, will keine Überraschung erleben.

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Was Sie J E T Z T tun, verändert die Welt. #AllesGehtAnders #AlleHabenTrainiert

Gepostet am 29. August 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen

Was Sie  J E T Z T  tun, verändert die Welt. #AllesGehtAnders #AlleHabenTrainiert

Kürzlich schrieb ich über ZEIT. Zuwendung. Ungeteilte Aufmerksamkeit für junge Menschen. All das gilt für Ideen. Sie brauchen persönliche Zuwendung, um zu reifen. Zeit. Und Aufmerksamkeit. Die Verantwortung für die Charakterbildung Ihrer Ideen liegt bei Ihnen. Das geht nicht nebenbei. Ideen brauchen Ihr wertvollstes Gut: Zeit. Und es geht nicht im Kopf. Eine Idee reift am meisten beim Tun, umsetzen, ausprobieren. Menschen reagieren immer anders als man denkt. Deshalb ist eine schnelle Umsetzung mit Feedback von Nutzern Gold wert. Erster Schritt. Prototyp. Versuch. Schritt. Umsetzungs-Drehbuch. Schritt. Neue Zutaten. Schritt. Schliff. Schritt. Mehrwert. Schritt. Beitrag in der Tagesschau. Geschafft. Ist dann endlich Schluss? Nein. Dann geht es erst richtig los. Es liegt an Ihnen, Ihre Ideen immer neu herauszufordern und weiter zu schleifen. Pilotprojekte. Kunden einbeziehen. Mund halten und zuhören! Bis sie gereift ist, die Idee. Das geht nicht in Ihrem Kopf, sondern im Erleben der Wirkung.

Es liegt auch an Ihnen, sich Menschen zu suchen, die Ihnen zuhören, und von denen Sie lernen. Auf meinem Ideen-Parcours haben mir viele Mentoren Zeit geschenkt. Täglich kontaktiere ich fremde Menschen auf XING, LinkedIn, Twitter und bitte sie um ihre Meinung zu meinen Ideen. Es geht immer darum, überhaupt anzufangen. Es gibt keinen Erfolg über Nacht. Alle haben trainiert ohne Ende.

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Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an den 18jährigen David. In 30 Minuten war die Idee gestartet

Gepostet am 11. August 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Interview

Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an den 18jährigen David. In 30 Minuten war die Idee gestartet

Nichts ist inspirierender als Menschen, die ihre Ideen rocken. Ich stelle Ideen-Rockern 44 Fragen und starte mit einem 18-jährigen, der 30 Minuten gebraucht hat, um seine Idee zu starten.

44 Fragen an David, den Macher von der Seite ‚GOOD-NEWS‘ auf Facebook.

  1. Wer bist du?

David, der Gründer von der Facebook-Seite Good News.

  1. Wie alt bist du?

Ich bin 18 Jahre alt.

  1. Was machst du beruflich?

Ich studiere ab Oktober Sportmanagement in Potsdam.

  1. Dein größtes Hobby?

Mein größtes Hobby ist Fußball spielen – seit dem ich denken kann.

  1. Dein größter Erfolg?

Mein Abitur.

  1. Dein schönstes Erlebnis, dein schönster Tag?

Mein letzter Schultag!

  1. Was sind Good News für dich?

Ganz grob gesagt, zähle ich zu Good News alles, was gut für die Tier-, Pflanzen- und Menschenwelt ist. Also schöne menschliche Gesten, Errungenschaften von Ländern oder einzelnen Personen.

  1. Warum magst du keine Bad News?

Das ist ganz einfach. Bad News verbreiten eine negative Stimmung! Natürlich muss auch von den negativen Dingen berichtet werden, damit wir Bescheid wissen, was in der Welt geschieht. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen viel mehr Bad News als Good News, was eine negative Stimmung verursacht.

  1. Seit wann beschäftigst du dich mit guten Nachrichten?

Schon seit einigen Jahren verfolge ich eher gute Nachrichten als schlechte Nachrichten.

Weltfrieden

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Können Sie gekonnt naiv fragen? Fragen, die noch keiner gestellt hat? Wie viele Fragen? Pro Tag? An jeder roten Ampel?

Gepostet am 9. August 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Mehrwert

Können Sie gekonnt naiv fragen? Fragen, die noch keiner gestellt hat? Wie viele Fragen? Pro Tag? An jeder roten Ampel?

Stellen Sie Fragen die keiner stellt.

Sie bekommen Antworten & Ideen.

Neue Ideen, die bisher keiner hatte.

Wie viele Fragen stellen Sie pro Tag?

13_Qualität

Wir sind eine Gesellschaft der Besserwisser. Wir wissen auf alles eine Antwort. Aber was ist mit den 1001 anderen möglichen Antworten? Wo lernen wir, Fragen zu stellen? Wir stellen das Bestehende zu wenig in Frage. Maximal wird gemeckert und gejammert. Was bringt das? Wer übt hingegen täglich, unsinnige, absurde und konstruktive Fragen zu stellen? Wanted Profis für absurde Fragen. Warum absurd? Weil nur das Absurde über Grenzen führt. Jenseits der Grenzen liegt das Neue.

34_was_nicht_ging_GEMACHT

Ich liebe Fragen. In Rock Your Idea stelle ich über 1000 Fragen. Das ist kein Selbstzweck. Sondern ich zeige damit: ALLES GEHT ANDERS. 

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