Blogparade #RockYourIdea. #44Fragen an Ideen-Rocker, Macherinnen und Macher #AllesGehtAnders

Gepostet am 13. September 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Interview

Blogparade #RockYourIdea. #44Fragen an Ideen-Rocker, Macherinnen und Macher #AllesGehtAnders

„Die Entfernung zwischen Traum und Realität nennt man Aktivität“, sagt Hermann Scherer. Ein einziges Wort: Aktivität. So einfach? Vielleicht gerade deshalb so schwer? Vision klingt so angenehm weit weg. Ist eh unerreichbar. Aber in Gedanken schön! Aktivität klingt nach anpacken, aufstehen, aktivieren und nach Anstrengung. Muss das sein? Wenn Sie Ihre Vision erreichen wollen, ja. Wenn Sie Ihre Idee umsetzen wollen, ja. Ein einziges Wort: Wollen.

Wollen Sie Ihre Vision zum Leben erwecken? Dann werden Sie aktiv. Anders geht es nicht. Niemand sucht für Sie Ideen. Niemand findet für Sie Ideen. Und erst recht setzt niemand Ideen für Sie um. Wollen Sie Aktivität? Sagen Sie jetzt Nein, ist das völlig in Ordnung. Niemand zwingt Sie. Niemand merkt es… außer Ihnen.

Um der Vision näher zu kommen, planen Sie große Schritte oder viele kleine Schritte. Wie es zu Ihnen passt! Eine Vision wird machbar, wenn Sie Ziel für Ziel definieren, Stufe um Stufe gehen und Aktivität für Aktivität umsetzen.

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Mit jeder Stufe sind Sie dem Gipfel näher, mit jedem erreichten Ziel haben Sie ein Erfolgserlebnis. Deshalb können viele kleine Ziele Ihre Motivation stärken. Das klingt alles banal. Und das ist es auch. Es gibt keinen Zaubertrank.

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In der Blogparade #44Fragen stelle ich Fragen in den Mittelpunkt. Menschen trainieren ihre FragenFitness.

In dieser Blogparade #RockYourIdea stehen die Antworten im Mittelpunkt von Menschen, die ihre Ideen umsetzen.

  1. David, 18 Jahre, der Macher von GOOD NEWS
  2. Eric, 22 Jahre, der Motor von POWER ON
  3. DU?

Schreibt mir, wenn ihr Lust habt, 44 Fragen zu eurer Idee, Umsetzung und Motivation beantworten.

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44 Fragen zur Vorbereitung einer Gala-Preisverleihung-Event-Moderation

Gepostet am 13. September 2016 in 44Fragen, Blog

44 Fragen zur Vorbereitung einer Gala-Preisverleihung-Event-Moderation

Mit 44 Fragen kann man jedes Thema vertiefen? Wer 44 Fragen stellt, weiß immer mehr, als alle, die eher klassisch 7-9 Fragen stellen. In nur 10 Minuten kommt fast jeder auf 20 bis 30 und teilweise tatsächlich auf über 40 Fragen. Wer mehr fragt, ist besser vorbereitet. Dazu auch meine BLOGPARADE #44Fragen.

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Die folgenden 44 Fragen stelle ich aus der Sicht eines externen Moderators. Nehmen wir an, eine Stiftung, Firma oder ein Verband engagiert Sie für ein Event, konkret eine Gala-Preisverleihung in einem noblen Hotel. Wie bereiten Sie die Moderation vor? Was wissen Sie über den Veranstalter und dessen Ziele?

Ich habe es schon erlebt, dass der Hauptfokus einer Gala auf den Fotos lag und vor allem viele Fotos aller Preisträger mit Juroren und Laudatoren geknipst wurden. Andere haben hunderte Nominierte, die alle genannt werden müssen. Wieder andere stellen fünf Preisträger ins Rampenlicht. Und wieder andere die eigenen Aktivitäten als Firma oder Stiftung. Alles legitim, der Moderator muss es nur wissen.

44 Fragen des Moderators an den Veranstalter:

  1. Wann war die Veranstaltung – rückblickend – für Sie ein Erfolg?
  2. Ziel des Veranstalters? Spezifisch. Messbar. Konkret.
  3. Welches Wort passt: Show? Provotainment? Infotainment? Entertainment? ….?
  4. Warum Preise für Journalisten?
  5. Deutschsprachig? Englischsprachig? Spanisch?
  6. Wie viele Gäste im Saal?
  7. Wer sind die Gäste? Kunden? Öffentlich beworben?
  8. Wer kommt auf die Bühne?
    1. Geschäftsleitung des Veranstalters?
    2. Juroren?
    3. Moderator?
    4. Preisträger?
    5. Wer noch?
  9. Wer redet auf der Bühne?
    1. Geschäftsleitung des Veranstalters?
    2. Juroren?
    3. Moderator?
    4. Preisträger?
    5. Wer noch?
  10. Wer übergibt die Preise?
  11. Wie viele Preise?
  12. Wie viele Preisträger/Teams?
  13. Wie viele Bewerber gab es für die Preise? Sind die Gewinner 1 von 3 oder 1 von 100?
  14. Gab es Bewerber oder hat der Veranstalter recherchiert und nominiert?
  15. Stehen Preisträger in Beziehung zum Veranstalter?
  16. Kommen Presse-/Medienvertreter?
  17. Welche Rolle spielen Fotos der Preisträger bei der Preisverleihung?
  18. Welche Rolle spielen Fotos der Preisträger und Juroren auf der Bühne?
  19. Welche Rolle spielen Fotos der Preisträger, Juroren und Geschäftsleitung des Veranstalters auf der Bühne?
  20. Wer muss am Anfang begrüßt werden?
  21. In welcher Reihenfolge? LISTE!
  22. Wer schreibt die Texte?
  23. Wer hält Laudatio? (Namen, Telefonnummer)
  24. Wie viele Male eine Laudatio?
  25. Wer macht die Regie? (Namen, Telefonnummer)
  26. Wer macht die Choreografie? (Namen, Telefonnummer)
  27. Wer gibt die Einsätze auf der Bühne? (Namen, Telefonnummer)
  28. Wer achtet auf den Zeitplan? (Namen, Telefonnummer)
  29. Größe der Bühne? Plan vom Saal?
  30. Wo stehen Pokale/Preise? Gibt es Preise?
  31. Musik? Welche? Wer wählt aus? Wer sorgt für die Musik?
  32. Stimmung festlich? Pompös? Sachlich?
  33. Farben? Auf der Bühne? Im Saal?
  34. Deko der Bühne? Blumen? Aufsteller? Bilder?
  35. Dresscode der Gäste?
  36. Wer recherchiert die Stories zu den Preisträgern?
  37. Gibt es Einspieler/Videos?
  38. Wenn Videos, zeitliche Länge?
  39. Wird der Veranstalter vorgestellt? Wie? Film?
  40. Fördert der Veranstalter die Preisträger auch nach der Preisverleihung?
  41. Was darf an dem Abend nicht schief gehen? No Gos?
  42. Wird die Veranstaltung wiederholt/ jährlich durchgeführt?
  43. Anliegen des Veranstalters? Entertainment? Provotainment? Skandal?
  44. Woran erkennt der Veranstalter, dass die Veranstaltung ein Erfolg war?

Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann man sich gezielt auf die Veranstaltung vorbereiten.

Wer das nicht weiß, hängt in der Luft. Wie viel muss das Moderator reden? Viel? Wenig? Ein Satz pro Überleitung? Oder etliche Male eine Laudatio?

VIEL ERFOLG für alle Beteiligten.

Welche Fragen stellt ihr vor Veranstaltungen?

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Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an Eric Klausch #AllesGehtAnders

Gepostet am 13. September 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Interview

Good News. Interview mit einem Macher. #44Fragen an Eric Klausch #AllesGehtAnders

Eric Klausch‚ Engagement hat mich verzaubert und tief berührt.

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Ich war kürzlich zu einem Gala-Abend auf einer Obstbaumwiese in Belitz, Mecklenburg zusammen mit ein paar hundert Menschen.

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Darunter 33 junge Engagierte von ‚Power On‘, deren Leben sich eine Woche lang um Kinder dreht. Den Kindern schenken sie ihre Zeit, Zuwendung und volle Aufmerksamkeit – in einer Region, in der es keine Kinder- und Jugendarbeit gibt. Zusammen zelten, kochen, spielen, Tanz-Choreografien, ein Musical, Bau eines Baumhauses und Wärmen am Lagerfeuer.

Baumhaus

Die Welt braucht mehr solche Oasen von Engagement und Liebe.

  1. Wie hast du den Galaabend auf der Obstbaumwiese in Belitz erlebt?
  • Es war für mich ein wunderbarer Augenblick. Wenn eine Idee, also ein Bild oder Video, dass es wochenlang nur in deinem Kopf gab Realität wird… Unglaublich! Es ist das Gefühl zu erfahren, dass man etwas verändern kann und man ist stolz. In diesem Fall war ich stolz auf meine Mitarbeiter, besonders Jani und Bora, die diesen Abend hauptsächlich geplant haben, aber auch auf alle anderen, die mit den Kindern diesen Abend gestaltet haben.
  1. Wer bist du?
  • Schwere Frage. Definitionen grenzen ein. Aber ich bin vielseitig interessiert und engagiert.
  1. Wo kommst du her?
  • Aus Mecklenburg, dem ruhmreichen Dorf Groß Bützin. Ein Dorf mit mehr Hühnern als Menschen und so klein, dass man es nicht mal bei Google findet 🙂
  1. Wie alt bist du?
  • 22
  1. Was bewegt dich?
  • Das Gedankenspiel in welcher Welt wir in 20 Jahren leben wollen.
  1. Dein schönstes Erlebnis?
  • Letztes Jahr Power On Camp. Wir haben beim Baden kräftig mit den Kindern getobt, dabei hat sich ein Junge das Trommelfell gerissen. Aber er konnte nach einem Tag Krankenhaus wieder zum Camp kommen und rannte mir strahlend entgegen und sprang mir in die Arme.
  1. Was machst du beruflich?
  • Ich studiere das Studium Individuale in Lüneburg. Da kann ich meine Fächer selbst wählen. Das macht natürlich viel mehr Spaß, als wenn mir jemand vorschreiben würde, was ich machen muss.
  1. Was machst du ehrenamtlich?
  • Ich leite das Power On Camp, bin Jugenddelegierter für die Vereinten Nationen und Mentor bei Jugend Hilft.
  1. Womit verbringst du am meisten Zeit?
  • E-Mails schreiben, mit Menschen reden, zuhören
  1. Was ist deine Idee, was machst du konkret?
  • Ich möchte, dass junge Menschen daran glauben, dass sie diese Welt verändern können und es dann auch tun.
  • Beim Camp leben wir den Kindern das vor und erzählen es ihnen in Andachten, durch Geschichten aus der Bibel, aber auch ganz persönliche Zeugnisse aus unseren Leben. Wir wollen authentische Vorbilder sein.
  • Als Jugenddelegierter verpacke ich es in Reden, in Workshops und Facebook Posts
  1. Gab es einen Auslöser, wie bist du darauf gekommen?
  • Es war ein Augenblick der Dankbarkeit. Ich wollte weitergeben was ich erhalten habe und ich wollte mich weiterentwickeln, weiterwachsen, etwas bewirken und in dieser Welt verändern.
  1. Was willst du mit deiner Idee erreichen?
  • Die Welt retten 🙂 Beim Power On sagen wir: 1. Kinder für das Leben begeistern, 2. Jugendliches Engagement stärken und 3. Ein Zeichen in der Region gegen Resignation und Rassismus setzen.
  1. Engagieren sich deine Freunde auch oder halten sie dich für verrückt?
  • Sie halten mich für verrückt. Eine realistische Einschätzung, aber sie machen mit, denn sie sind ja selbst verrückt. Diese Welt braucht mehr verrückte Menschen. Menschen, die nicht fragen: Was wird passieren, sondern was könnte passieren, wenn ich alles gebe?
  1. Bist du ins kalte Wasser gesprungen, oder hattest du Vorerfahrungen?
  • Ich bin ins Engagement reingewachsen. Vor allem durch meine Kirchgemeinde, aber auch durch mein FSJ in der blu:boks BERLIN. Dort habe ich das Handwerkszeug gelernt für den Umgang mit Kindern, aber viel wichtiger: Ich habe gelernt an mich und meine Visionen zu glauben.
  1. Hast du die Idee sofort umgesetzt oder gezögert?
  • Ich habe sofort angefangen. Nicht gleich ein Kindercamp, sondern zunächst habe ich eine Co-Leitung gesucht, dann ein Team, gemeinsam fanden wir die Vision, das Thema, den Namen… Es ist wichtig gleich anzufangen, bevor der Impuls erlischt. Engagement ist wie ein Feuer, es muss ständig gefüttert werden, und zwar mit Wertschätzung und Ideen.
  1. Wann bist du konkret gestartet?
  • April 2013 – Im November war dann die erste Vorbereitung mit 8 Mitarbeitern.
  1. War es schwierig, deine Idee zu startet?
  • Nein, es war genial! Aber ohne begeisterte Mitstreiter wäre es sehr schwierig geworden.
  1. Warst du zuerst frustriert, weil es zu wenig Unterstützung gab?
  • Im Gegenteil. Natürlich gab es viele Skeptiker, aber wir hatten Feuer gefangen und das konnte niemand stoppen.
  1. Was ist das Schwierigste im freiwilligen Engagement?
  • Prioritäten setzen, denn wir Mitarbeiter haben alle viel zu tun: Studium, Arbeit, Privates…
  1. Was ist das Besondere, der Reiz im freiwilligen Engagement?
  • Wer dabei ist, macht es weil er intrinsisch motiviert ist, also Spaß daran hat. Uns verbindet eine Vision.
  1. Welche Aufgaben hast du als UN Jugenddelegierter?
  • Mit meiner Kollegin Katharina bin ich die Stimme von 15 Millionen junger Menschen vor den Vereinten Nationen. Wir hören bei jungen Menschen zu und erzählen es den Alten, ein Sprachrohr sozusagen.
  1. Wächst die Zahl der jungen, engagierten Menschen in Deutschland?
  • Und das muss weiter gehen!
  1. Erlebst du deine Generation als mutig und offen für Neues?
  • Nicht immer. Diese Generation könnte noch viel mehr, aber sie ist noch im Halbschlaf und die alte Generation hat den Wecker versteckt, aus Angst vor Veränderungen. Es ist Zeit die junge Generation aufzuwecken!
  1. Woran mangelt es hauptsächlich, neue Ideen anzupacken, an Mut, Zeit, Verbindlichkeit, Geld, Kontakten, Rat & Tat?
  • In unseren Schulen, Ausbildungen und Universitäten geht es immer um Leistung. Nur die Zahl auf dem Zeugnis hat Bedeutung wird uns suggeriert. So ein Quatsch! Die wirklich wichtigen Dinge kann man in diesem Schulsystem gar nicht lernen, dazu gehören für mich: Persönlichkeitsentwicklung, Kompetenzentfaltung, (politische) Meinungsbildung und die Entwicklung von Freundschaften. Wir müssen den jungen Menschen den Druck nehmen, sie ermutigen auch ungewöhnliche Dinge zu tun und sie begleiten, als Mentoren und Freunde.
  1. Verändert sich die Art des Engagements?
  • Auf jeden Fall die Perspektive. Jungen Menschen wird klar, dass alles miteinander zusammenhängt: Bildung, Konsum, Flucht, Nachhaltigkeit. Engagement wird ganzheitlicher.
  1. Welche öffentliche und private Unterstützung wünschst du dir für junge Engagierte?
  • Es muss anerkannt werden, besonders in Schulen. Nicht nur der Jahrgangsbeste darf ausgezeichnet werden, sondern auch der Engagierteste. Natürlich ist das nicht messbar, aber gerade das ist ja das Besondere daran. Ich wünsche mir, dass junge Ideen ernst genommen werden, dass Nörgler und Schwarzseher einfach mal die Klappe halten und neue Ideen unterstütz werden, beispielsweise durch ein liken oder teilen auf Facebook.
  1. Finden alle Engagierten mit Ideen Gleichgesinnte?
  • Ja, aber einige müssen länger suchen als andere. Die Frage ist, ob sie so lange durchhalten.
  1. Siehst du einen Unterschied in den Themen und Herangehensweisen zwischen Engagierten in deinem Alter und bei älteren Menschen?
  • Junge Menschen sehen erst die Vision und dann die Probleme, bei Alten ist es andersherum.
  1. Wieso engagieren sich junge Menschen, gibt es etwas, das alle verbindet?
  • Das Gefühl etwas Bedeutendes zu machen und damit selbst bedeutend zu werden.
  1. Wieso engagierst du dich?
  • Rückblickend war es die beste wirtschaftliche Investition ever! Stipendien, Kontakte und Jobs waren nur dadurch möglich, aber deswegen engagiere ich mich nicht. Es sind immer wieder diese Moment, wenn deine Idee auf einmal Realität wird, wenn das Bild aus deinem Kopf mit Leben gefüllt wird und du mitten drin stehst.
  1. Was entgeht Menschen, die sich nicht freiwillig engagieren?
  • Ein echtes Team. Ich rede nicht von Kollegen oder Freunden mit denen man Party macht, sondern Menschen mit denen man gemeinsam etwas verändert hat und das gleiche Bild sehen, wenn sie an die Zukunft denken.
  1. Die Zahl der Vereine hat sich seit den 50er Jahren versiebenfacht, ist Deutschland ein Land des Engagements?
  • Wir haben allen Grund dazu, ich würde sogar sagen die moralische Pflicht! Zeitlich und örtlich gesehen sind wir so unglaublich gesegnet. Wenn wir diese Welt nicht verändern, hätten zukünftige Generationen allen Grund über uns traurig die Köpfe zu schütteln.
  1. Heute wurden diese Ergebnisse veröffentlicht aus einer Umfrage unter Menschen, die Flüchtlingen in Deutschland helfen: „Befragte Freiwillige möchten mit ihrem Einsatz die Gesellschaft im Kleinen verändern (97 Prozent) und ein Zeichen gegen Rassismus setzen (90 Prozent). Die Ergebnisse unserer Studien weisen darauf hin, dass die Ehrenamtlichen derzeit nicht überfordert sind“. Wieso sind die, die anpacken, nicht überfordert, und viele Menschen, die nicht helfen, fühlen sich und Deutschland mit der Aufgabe überfordert?
  • Wer nicht hilft ist ohnmächtig, denn er kann nichts verändern. Das sind die Menschen, die vor einem Berg stehen bleiben und darüber schimpfen wie hoch er ist. Die anderen Menschen gehen einfach los – Schritt für Schritt. Oder wie Henry Ford es gesagt hat: „If you think you can do a thing or think you can’t do a thing, you’re right.“
  1. Hast du in deinem Engagement Hilfe von anderen Menschen?
  • Ja! Mein Mitarbeiterteam, der Kirchgemeinde, den Sponsoren, Jugend hilft, die Civil Academy, meiner Familie und Freunden, Leute auf Facebook… es ist unglaublich bestärkend.
  1. Was hast du bereits damit erreicht?
  • Messbar ist das Erreichte nicht, aber ich weiß, dass wir viele Kinderherzen begeistert haben und einen tiefen Eindruck bei den Eltern und vielen anderen Menschen hinterlassen haben.
  1. Wie ist die Resonanz in der Öffentlichkeit?
  • Sehr wertschätzend, manchmal staunend. Manche fühlen sich inspiriert und ermutigt selbst etwas zu starten, andere fühlen sich herausgefordert und spielen es herunter.
  1. Was lief anders als geplant?
  • Etliches, zum Bespiel hat das Baumhaus viel mehr Zeit gebraucht, als geplant. Aber dann müssen wir als Team die Zähne zusammenbeißen und anpacken!
  1. Wie hast du darauf reagiert?
  • Es macht keinen Sinn bei Fehlern den Schuldigen zu suchen. Ich versuche dann einzuspringen, zu ermutigen. Ich versuche die Blickrichtung des Teams nach vorne zu richten. Über Fehler zu lästern macht zwar Spaß, aber es zerstört die Vision.
  1. Was motiviert dich, wenn es keinen Spaß macht?
  • Das Feedback der Mitarbeiter, Eltern und Kinder. Oder ich gucke mir Videos und Fotos vom Camp an. Dann erinnere ich mich wieder, warum ich das alles überhaupt mache.
  1. Soll und kann Power On wachsen?
  • Noch ja, aber es kann sein, dass es irgendwann ausgewachsen ist. Aber Power On bedeutet nicht nur „anmachen“, sondern auch „weitermachen“. In diesem Jahr haben wir 10 Kinder mehr gehabt, sind aber ganz anders gewachsen: statt 4 hatten wir 8 Projektgruppen und die Gala war auch ein ganz neues Element.
  1. Wie wächst du am Engagement?
  • In vielfältiger Weise… Als Manager, als Persönlichkeit, als Mensch. Meine Freundschaften wachsen, meine Kontakte, meine Kompetenzen, mein Glaube… Allerdings tut Wachstum auch immer etwas weh.
  1. Dein größter Erfolg?
  • Da denkt man an die Auszeichnungen für das Power On, die bevorstehende Rede vor der Generalversammlung der UN, Studienleistungen… Aber mein größter Erfolg ist es nicht aufzugeben, auch wenn man an seine Grenzen kommt, auch wenn Wachstum Veränderung bringt und wehtut, wenn Mitarbeiter ausfallen, wenn es Konflikte gibt – nicht aufgeben.
  1. Hast du neue Ideen?
  • Viel zu viele 🙂
  1. Rocken deine Idee, verändern sie die Welt?
  • Davon bin ich fest überzeugt! 🙂

Wer Eric und Power On unterstützen möchte, hier geht`s lang!

VIEL KRAFT und #AllesGehtAnders!

KinderCamp

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Blogparade 44 Fragen. Werdet Fragen-Aktivistin und -Aktivist! Wer fragt, denkt mutig weiter

Gepostet am 11. September 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Resonanz

Blogparade 44 Fragen. Werdet Fragen-Aktivistin und -Aktivist! Wer fragt, denkt mutig weiter

Das zentrale Element meines Buchs ROCK YOUR IDEA ist das Stellen von 44 Fragen. Seit meinem ersten Buch MYTHOS Fachkräftemangel stelle ich in meinen Vorträgen 44 Fragen ans Recruiting. Eine Frage lautet „Wissen Sie wer sich NICHT bei Ihnen bewirbt?“. Warum 44 Fragen? In meinen Workshops heißt eine Aufgabe: „Stellen Sie 44 Fragen zu Ihrem Thema/ Ihrer Idee/ Ihrer Aufgabe. Sie haben 10 Minuten Zeit.“ Manche schaffen 15 Fragen, andere 24 und einzelne TeilnehmerInnen tatsächlich 44. JEDE/R schafft MEHR Fragen als alle denken, was in 10 Minuten möglich wäre! Und die besten Fragen sind NIE #1, #2, #3, sondern #14, #27 oder #39. Deshalb führen 44 Fragen weiter!

Im neuen Buch ROCK YOUR IDEA stelle ich über 1.000 Fragen, und das 1. Kapitel heißt „Die unbequeme Gier“.

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10.000 Mitarbeiter OHNE Management. Zufriedene MitarbeiterInnen. Sinkende Kosten. Früher war alles besser! WANN? Experten sind nie Erneuerer

Gepostet am 11. September 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Mehrwert, Meine Meinung

10.000 Mitarbeiter OHNE Management. Zufriedene MitarbeiterInnen. Sinkende Kosten. Früher war alles besser! WANN? Experten sind nie Erneuerer

Neu = nicht wissen

Experte = wissen

Neu = unsicher

Experte = sicher

Neu = absurd

Experte = klar

48_experten_nicht_erneuerer

Stillstand durch Kompetenz

„Unternehmen werden weniger innovativ, wenn sie kompetenter werden“, sagt Knut Haanaes, Senior Partner bei The Boston Consulting Group. Unfassbar! Warum verlieren Unternehmen ihre Innovationskraft mit wachsender Kompetenz? Warum werden kompetente Experten weniger innovativ? Wachsendes Wissen sollte zu einer Innovationsflut führen! Ist Wissen keine Basis, um immer mehr zu ergründen und zu hinterfragen? Warum bleiben erfolgreiche Experten stehen? Eine bahnbrechende Erkenntnis, eine neue Entdeckung macht einen Menschen zum Experten. Nach Jahren der Forschung und harten Arbeit ist diese Person gefragt. Die Expertise zahlt sich endlich aus, es gibt Honorare, Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden. In der Folge sind alle Vorträge zu DEM Thema der Expertise. Wer einen Experten einlädt, will keine Überraschung erleben.

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Was Sie J E T Z T tun, verändert die Welt. #AllesGehtAnders #AlleHabenTrainiert

Gepostet am 29. August 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen

Was Sie  J E T Z T  tun, verändert die Welt. #AllesGehtAnders #AlleHabenTrainiert

Kürzlich schrieb ich über ZEIT. Zuwendung. Ungeteilte Aufmerksamkeit für junge Menschen. All das gilt für Ideen. Sie brauchen persönliche Zuwendung, um zu reifen. Zeit. Und Aufmerksamkeit. Die Verantwortung für die Charakterbildung Ihrer Ideen liegt bei Ihnen. Das geht nicht nebenbei. Ideen brauchen Ihr wertvollstes Gut: Zeit. Und es geht nicht im Kopf. Eine Idee reift am meisten beim Tun, umsetzen, ausprobieren. Menschen reagieren immer anders als man denkt. Deshalb ist eine schnelle Umsetzung mit Feedback von Nutzern Gold wert. Erster Schritt. Prototyp. Versuch. Schritt. Umsetzungs-Drehbuch. Schritt. Neue Zutaten. Schritt. Schliff. Schritt. Mehrwert. Schritt. Beitrag in der Tagesschau. Geschafft. Ist dann endlich Schluss? Nein. Dann geht es erst richtig los. Es liegt an Ihnen, Ihre Ideen immer neu herauszufordern und weiter zu schleifen. Pilotprojekte. Kunden einbeziehen. Mund halten und zuhören! Bis sie gereift ist, die Idee. Das geht nicht in Ihrem Kopf, sondern im Erleben der Wirkung.

Es liegt auch an Ihnen, sich Menschen zu suchen, die Ihnen zuhören, und von denen Sie lernen. Auf meinem Ideen-Parcours haben mir viele Mentoren Zeit geschenkt. Täglich kontaktiere ich fremde Menschen auf XING, LinkedIn, Twitter und bitte sie um ihre Meinung zu meinen Ideen. Es geht immer darum, überhaupt anzufangen. Es gibt keinen Erfolg über Nacht. Alle haben trainiert ohne Ende.

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