Warum bekommen die meisten GUTEN Bewerber Absagen? Warum kooperieren nicht längst ALLE Betriebe? Wäre einfach & clever!

Gepostet am 15. Juni 2017 in 44Fragen, Blog, Mehrwert, Rock Your Recruiting

Warum bekommen die meisten GUTEN Bewerber Absagen? Warum kooperieren nicht längst ALLE Betriebe? Wäre einfach & clever!

Jedes Unternehmen ist hinter stabilen Mauern versteckt, damit Wind und Wetter draußen bleiben. Diese Fassaden, Mauern, Büro- und Fabrikgebäude haben ungewollt auch eine andere Wirkung: Sie machen Unternehmen unsichtbar mit allem, was sie Tolles leisten. […] Der Mensch ist ein Sinneswesen. Was er nicht wahrnimmt, bleibt versteckt und unsichtbar. Schlimmer noch: Das gibt es für ihn nicht.„, schreibe ich in Mythos Fachkräftemangel.

Unternehmen müssen sichtbar werden. Erlebbar. Relevant. Es gibt in Europa 23 Millionen Unternehmen. Warum sollte ein Mensch bei Ihnen arbeiten? Was zeichnet Sie aus? Wie finden Fachkräfte Ihr Unternehmen? Ein Volltreffer unter 2.500 Stellenbörsen mit Millionen Jobs in 3,6 Millionen deutschen Firmen, wirkt auf mich wie ein Hauptgewinn beim ‚Lotto 6 aus 49‘ mit knapp 14 Millionen Kombinationsmöglichkeiten.

Sinnlose Filter

Was suchen Sie wirklich? Welchen Nutzen hat es für Ihr Unternehmen, dass alle Kandidaten durch dieselben drei Filter gequetscht werden?

  1. Recherche in 2.500 Stellenbörsen mit der Lotto-Treffer-Quote
  2. Verfassen von Kurztexten und Diamant-Erkennung per Text
  3. live-Präsentation und Selbstdarstellung ohne Praxisbezug

Die meisten Kandidaten sind in den Disziplinen Recherchieren, Schreiben und Reden wesentlich ungeübter als in der Kernkompetenz, für die Sie Mitarbeiter eigentlich suchen. Warum werden alle Bewerber durch diese Filter gepresst? Umweg und Sackgasse! Sie werfen mehr Diamanten weg als Sie erkennen.

Professionell vernetzt?

Meine wichtigste Frage aus 44 Fragen ans Recruiting und zum Fachkräftemangel lautet: Warum bekommen die meisten guten Bewerber Absagen? Ein Handwerker in der Pfalz freute sich 2016 über 90 Bewerbungen von Elektrikern auf eine Stelle. Warum hören wir immer nur vom Mangel? Zwanzig Kandidaten waren so gut, dass er gerne alle Zwanzig eingestellt hätte. Aber er konnte nur eine Stelle finanzieren. Er sagte 19 Top-Elektrikern ab. 19 andere Handwerksbetriebe hätte er mit Top-Kandidaten versorgen können, wenn sie in der Fachkräftesicherung vernetzt gewesen wären. Welche Unternehmen so professionell vernetzt, dass sie datenschutzrechtlich korrekt 19 Bewerber empfehlen können?

Ab in den Müll

Jede Fachkraft, die eine Region verlässt, führt zu weniger Steuern, sinkender Wirtschaftskraft, weniger Investitionen und schlechterer Infrastruktur. Es wird gejammert! Warum nicht vernetzt?

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Geld-System-Experiment sucht experimentierfreudige Investoren

Gepostet am 18. November 2016 in Blog, Ideen, Mehrwert

Geld-System-Experiment sucht experimentierfreudige Investoren

In meinem Buch ROCK YOUR IDEA stelle ich über 1.000 Fragen. Fragen sind das wirksamste Mittel, um Ideenfitness zu trainieren und den Ideenfluss anzukurbeln. Eine der Fragen lautet: Was wäre, wenn jeder Mensch seine Träume und Ideen umsetzen könnte? Meinen Insider-Artikel dazu las und kommentierte Eva-Catrin Reinhardt. Wir telefonierten und trafen uns.

Kaum war eine halbe Stunde unseres Meetings vergangen hatten wir eine neue Idee geboren„, beschreibt Eva unser erstes Treffen vor 7 Tagen. Wir sind beide seit vielen Jahren unternehmerisch tätig. Ich startete 1996 kreative Wettbewerbe, 1998 Sprungbrett, 1999 Knack die Nuss, 2007 Younect, 2012 regionale Talentpools, 2015 cleverheads u.v.a. Beide haben wir einen großen Teil unserer kreativen Energie und wertvollen Zeit in die Suche und Gewinnung von Investoren investiert.

Radikal vereinfacht

Allgemein fließt sehr viel Zeit von Menschen mit guten Ideen und der Fähigkeit zur Umsetzung in Investorensuchen, hunderte Pitches und Vertragsverhandlungen. Gelingt ein privates Investment, eine VC-Finanzierung oder eine staatliche Förderung fließt viel Zeit ins Reporting, Kopieren von Unterlagen und Präsentieren von Meilensteinen.

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Diese Erfahrung brachte uns auf folgende regelbrechenden Fragen:

 Was wäre, wenn Ideen schneller getestet und umgesetzt werden?

 Was wäre, wenn mehr Menschen mehr Innovationen starten?

 Was wäre, wenn der Zugang zu Geld radikal vereinfacht wird?

 Was wäre, wenn Menschen einfach zum Konto gehen, Geld abheben und loslegen könnten?

Unsere These

Wenn der Zugang zu Geld radikal einfacher wäre, werden mehr Ideen getestet und umgesetzt. All die viele Zeit und kreative Energie würde nicht mehr in Geldsuche, sondern in die Realisierung von Ideen und Weiterentwicklung fließen. Ein radikal einfacher Zugang zu Geld für Ideen-Macherinnen und Macher bringt mehr wirtschaftlichen Fortschritt und die unternehmerische und kreative Lösung von Herausforderungen – lokal und weltweit. Den meisten Menschen mit Ideen fehlen Gleichgesinnte und Zugang zu Geld-Kapital.

Unser Experiment

10 innovative Investoren geben jeweils 1 Million Euro für unser Geldsystemexperiment. Das Kapital wird individuell über Kreise von bereits vertrauten Menschen zugänglich gemacht. An dem Experiment beteiligen wir 10 Teams mit je 10-20 Teilnehmern. Teams können bestehende GründerInnen-Netzwerke sein genauso wie Stipendiaten der Civil-Academy. Beyond control remains trust.

Wer einen Zugang zum Konto erhält, stimmt einem Vertrauens-Codex zu, nach welchen Regeln Geld abgehoben werden kann und zu welchen Konditionen es zurückgezahlt. Alle Unternehmen, die an unserem Experiment teilnehmen zahlen das erhaltene Kapital mit niedrigen Zinsen zurück. Über die Vielzahl der Teilnehmer entsteht ein Risikoausgleich. Dazu zahlt jeder 3% – 25% (abhängig vom eingeschätzten Risiko) der jährlichen Gewinne auf das Konto, damit das Kapital für weitere Ideen wächst und weiteren UnternehmerInnen zur Verfügung steht.

Vertrauensgeld

Jeder Teilnehmer legt das Budget selber fest, das er für sein Business benötigt. Das Ganze ist so etwas wie eine gemeinsame einfach zugängliche Kreditlinie für alle Beteiligten. Aber es gibt keine Prüfung, keine Schufa, keine Crefo. Die Wirkungen dieses unkomplizierten Zugangs zu der Ressource Geld wird wissenschaftlich begleitet und der wirtschaftliche Erfolg des Experimentes neutral gemessen und bewertet.

Machen Sie mit beim Experiment Vertrauensgeld?

„Die Problemlösungen in unserer Welt müssen unternehmerisch angegangen werden. Es wird und muss ein Wandel von Abhängigkeit zur Selbstbestimmung stattfinden.“ Eva-Catrin Reinhardt

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Advent, Advent, Inspiration brennt. Klug, klüger, Adventskalender

Gepostet am 9. November 2016 in Blog, Ideen, Mehrwert

Advent, Advent, Inspiration brennt. Klug, klüger, Adventskalender

Advent, Advent, was Neues bringt. Kerstin Hack gesteht: „Ich liebe Adventskalender. Es ist einfach so schön, jeden Tag etwas geschenkt zu bekommen.“ Also hat sie sich 24 Geschenke für andere überlegt – mit Zugabe: 25 Impulshefte über Weltveränderer zum Advent mit Menschen, die die Welt gerechter, sozialer, besser, schöner, kreativer, bunter gemacht haben.

Es geht um Musik für Frieden, Kampf aus Überzeugung, Leben in Freude. Jeder Mensch trägt zu Krieg oder Frieden, Schönheit, Vertrauen oder Missgunst und Neid bei. Der „klügste Adventskalender“ zeigt in praktisch-quadratischen Mini-Taschenheften die Fülle an inspirierendem Leben.

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Nelson Mandela. Sophie Scholl. Franz von Assisi. Astrid Lindgren. Pablo Picasso. Coco Chanel. Albert Schweitzer. Marie Curie. Dietrich Bonhoeffer. Yehudi Menuhin. Menschen zur Anregung, selbst bunter und engagierter zu leben.

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10.000 Mitarbeiter OHNE Management. Zufriedene MitarbeiterInnen. Sinkende Kosten. Früher war alles besser! WANN? Experten sind nie Erneuerer

Gepostet am 11. September 2016 in 44Fragen, Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Mehrwert, Meine Meinung

10.000 Mitarbeiter OHNE Management. Zufriedene MitarbeiterInnen. Sinkende Kosten. Früher war alles besser! WANN? Experten sind nie Erneuerer

Neu = nicht wissen

Experte = wissen

Neu = unsicher

Experte = sicher

Neu = absurd

Experte = klar

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Stillstand durch Kompetenz

„Unternehmen werden weniger innovativ, wenn sie kompetenter werden“, sagt Knut Haanaes, Senior Partner bei The Boston Consulting Group. Unfassbar! Warum verlieren Unternehmen ihre Innovationskraft mit wachsender Kompetenz? Warum werden kompetente Experten weniger innovativ? Wachsendes Wissen sollte zu einer Innovationsflut führen! Ist Wissen keine Basis, um immer mehr zu ergründen und zu hinterfragen? Warum bleiben erfolgreiche Experten stehen? Eine bahnbrechende Erkenntnis, eine neue Entdeckung macht einen Menschen zum Experten. Nach Jahren der Forschung und harten Arbeit ist diese Person gefragt. Die Expertise zahlt sich endlich aus, es gibt Honorare, Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden. In der Folge sind alle Vorträge zu DEM Thema der Expertise. Wer einen Experten einlädt, will keine Überraschung erleben.

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Können Sie gekonnt naiv fragen? Fragen, die noch keiner gestellt hat? Wie viele Fragen? Pro Tag? An jeder roten Ampel?

Gepostet am 9. August 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Mehrwert

Können Sie gekonnt naiv fragen? Fragen, die noch keiner gestellt hat? Wie viele Fragen? Pro Tag? An jeder roten Ampel?

Stellen Sie Fragen die keiner stellt.

Sie bekommen Antworten & Ideen.

Neue Ideen, die bisher keiner hatte.

Wie viele Fragen stellen Sie pro Tag?

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Wir sind eine Gesellschaft der Besserwisser. Wir wissen auf alles eine Antwort. Aber was ist mit den 1001 anderen möglichen Antworten? Wo lernen wir, Fragen zu stellen? Wir stellen das Bestehende zu wenig in Frage. Maximal wird gemeckert und gejammert. Was bringt das? Wer übt hingegen täglich, unsinnige, absurde und konstruktive Fragen zu stellen? Wanted Profis für absurde Fragen. Warum absurd? Weil nur das Absurde über Grenzen führt. Jenseits der Grenzen liegt das Neue.

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Ich liebe Fragen. In Rock Your Idea stelle ich über 1000 Fragen. Das ist kein Selbstzweck. Sondern ich zeige damit: ALLES GEHT ANDERS. 

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#AllesGehtAnders Die Innovations-Schaukel A & O. Heute schon trainiert?

Gepostet am 5. August 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Mehrwert, Meine Meinung

#AllesGehtAnders Die Innovations-Schaukel A & O. Heute schon trainiert?

Nach drei Stunden im Ideen-Parcours kritisierte mich der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit 350 Mitarbeitern und rund 100 Millionen Euro Umsatz: „Wann kommt endlich die geniale Idee, Herr Gaedt?“ Ich musste innerlich lachen. Spontan fragte ich ihn: „Wie lange hat Ihre Ausbildung gedauert? Wie lange haben Sie gelernt bis zur Meisterprüfung? Wie lange mussten Sie sich im Geschäft bewähren, bis Sie Geschäftsführer wurden?“ Drei Jahre duale Ausbildung. Arbeit als Geselle. Meisterschule. Nach 20 Jahren war er Geschäftsführer geworden.

Ideenmeister in drei Stunden? Wie naiv und anmaßend

Wie oft probieren Köche neue Gerichte, bis sie schmecken? Wie viele Torschüsse braucht ein Fußballprofi, um Torschützenkönig zu werden? Wer nicht oft genug schießt, wird zu wenige Treffer erzielen. Und dafür hat er sehr lange trainiert.

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Herbert Grönemeyers Karriere startete mit vier erfolglosen Alben, so dass die Intercord Ton GmbH den Vertrag kündigte. Erst mit dem fünften Album kam der Erfolg – scheinbar über Nacht – mit Hits wie „Männer“, „Bochum“, „Alkohol“ und „Flugzeuge im Bauch“. Hätte Grönemeyer solche Songs schreiben können ohne die Durststrecke? Grönemeyers sechstes Album Ö hielt 22 Jahre lang den Rekord als erfolgreichstes deutsches Album mit 14 Wochen auf Platz 1 der Charts. Sind Sie bereit zu fünf Anläufen? Wie weit geht Ihr Risikoappetit? Drei oder vier Anläufe? Hätten Sie den Mut zum fünften Album gehabt? Vor Erfolgen steht nicht nur die Bereitschaft zu scheitern, sondern häufig tatsächlich das Scheitern.

Wieso sollte es auf Anhieb klappen? 

Könnten Sie auf Anhieb die Gold-Medaille im Reiten, Schwimmen oder Tischtennis holen? Sie brauchen Training. Dasselbe gilt für Ideen und deren Umsetzung. Viel Training führt zur Ideen-Meisterschaft. So wie in jeder Disziplin. Um Meisterinnen und Meister zu werden, gibt es hunderte Methoden und Kreativitätstechniken: Brainstorming, Brainwriting, 6-3-5, sechs Denkhüte von De Bono, Bionik, Mindmap, Bisoziation, Scamper, Walt-Disney, Relevanzbaumanalyse, Morphologischer Kasten, Osborn-Checkliste. Alle Kreativitätstechniken wollen nur das Eine: Neue Ideen. Spaß. Offenheit. Diversität. Regelbruch. Auf den Kopf stellen. Um die Ecke denken. Blick über den Tellerrand. Aufbruch ins Unbekannte. Aber ist nicht schon das Wort Kreativitätstechnik ein Widerspruch in sich selbst? Kann eine Technik zuverlässig auf Knopfdruck Kreativität bewirken? Ist eine standardisierte Methode nicht das krasse Gegenteil von Kreativität?

Instant. J E T Z T. Sofort!

Wir wünschen uns eine hundertprozentige Lösung. Eine Technik, die augenblicklich wirkt wie eine Schmerztablette. Lösliche Kreativität wie Kaffeepulver. Ein Wirkstoff mit Garantie! Eine Instant-Lösung! JETZT! SOFORT! Methoden geben das Gefühl, Kreativität im Griff zu haben. Ideen sollen vorhersagbar werden: „Im Team-Meeting zwischen 9 Uhr und 11 Uhr steht Innovation auf dem Plan. Da sind wir kreativ.“ Kreativitätstechniken bieten weder eine Garantie für gute Ideen noch sind sie ein Selbstzweck. Bewährte Methoden können Geistesblitze provozieren. Sie sind Trainingsgeräte für die Ideenfitness, eine wertvolle Hilfe. Das Ziel bleibt, die Krücken wieder loszuwerden. Aber vorher machen Sie drei Wochen lang Reha. Training von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr. Machen Sie dasselbe mit Kreativitätstechniken. Wenden Sie acht Stunden pro Tag die Walt-Disney-Methode an, und ich garantiere Ihnen, dass Sie hinterher ideenfitter sind. Nach drei Wochen Disney-Reha brauchen Sie die Methode nicht mehr, weil Sie völlig frei die Regeln des Spinnens beherrschen. Kreativitätsmethoden machen uns nie sofort kreativer. Kurze Einführung. Loslegen. Berge grandioser Ideen. So der Wunsch. Im Sport würde man Sie für diese Ansicht auslachen. Wenn Sie eine Technik üben, üben, üben, dann wird sie Ihnen beim kreativen Mixen helfen.

Ohne Krücken kreativ

Wichtiger als die einzelnen Methoden sind die Grundprinzipien der Techniken. Zum Beispiel das Denken in verschiedenen Rollen wie bei Walt Disney und die Blickwinkel von sechs Typen wie bei De Bonos sechs Denkhüten. Oft werden Analogien gesucht. Merkmale, Ähnlichkeiten und Entsprechung werden auf neue Situationen übertragen. Die Bionik nutzt Prinzipien der Natur. Die Struktur einer Lotusblume und Insektenflügel werden übertragen auf Oberflächen, Farben, selbstreinigende Kameragläser, Schwimmanzüge und Schiffsrümpfe. Eine 6.000 Kilometer lange Ameisenstraße provoziert neue Ideen für die Logistik. Seidenfasern von Spinnen sind drei bis fünfmal so zäh wie die stabilsten Kunstfasern und einzigartig in ihrer Dehnbarkeit. Übertragen werden sie auf Schutzwesten und auf gedrucktes Gewebe für medizinische Implantate. Methoden können helfen, Unpassendes zu mixen und Unmögliches zu denken. Das Ziel lautet, ohne Krücken zu laufen und ohne Kreativitätstechniken abgefahrene Ideen zu mixen. Ideenfitness braucht tägliches Training. Nicht jeder Jogger wird den New-York-City-Marathon gewinnen. Aber mit Training wird jeder Jogger besser. Ideen-Entwicklung ist kein Spaziergang. Das ist harte Arbeit und ein Parcours mit Regeln und Gesetzen.

Hektoliterweise Fragen-Durst

Krasse Fragen bringen krasse Ideen. Langweilige Fragen ziehen nur langweilige Ideen an. Herausragende IdeenFitness starten mit FragenFitness. Wo lernen wir, gekonnt zu fragen? Wie werden wir Fragen-Profis? Indem wir Fragen stellen. Weitere Fragen stellen. Und noch mehr Fragen stellen. Stellen Sie Fragen, die keiner stellt, dann bekommen Sie Antworten, die bisher keiner hat. Wie viele Fragen stellen Sie pro Tag? Statt sich zu ärgern, stellen Sie einfach an jeder roten Ampel, in Kassenschlangen und bei Verspätungen von Bus und Bahn – also immer beim Warten – Fragen. Mit etwas Übung schaffen Sie 44 Fragen beim Warten. Starten Sie jetzt! Ihre Fragenfitness wächst. Irgendwann stellen Sie 440 Fragen pro Tag und eine Million Fragen in sieben Jahren. Fragen führen immer zu überraschenden Antworten.

Was nicht geht, wird gemacht

Immer wenn man denkt, es geht nicht, muss man Grenzen überschreiten. Das Überschreiten von Grenzen ist der eigentliche kreative Prozess. Denn Kreativität geht über Grenzen. Ideenfitness durchbricht Grenzen, um bisher unbekannte Ideen zu sehen und neue Lösungen umzusetzen. Was bisher nicht ging, wird gemacht. Dazu braucht es ungestillten Risiko-Durst. Wer Ideenfitness will, die risikofrei ist, braucht mit dem Training nicht anzufangen. Ideenfitness ist aktiver Widerstand gegen alles Bestehende. Ideenfitness ist voller Hoffnung auf das Bessere, das noch kommt. Ideenfitness muss immer weiter, die nächste Frage stellen, den nächsten Berg erklimmen. Dabei wissen auch ideenfitte Menschen nie, wann die nächste geniale Idee kommt. Ideenfitte Spinner produzieren sehr viel Schrott. Das machen sie mit Begeisterung, denn sie wissen, mitten im Geröll ist der Diamant.

Ohne absurde, scheinbar unpassende Zutaten gibt es keine außergewöhnlichen Idee

Überraschungen sind das Salz in der Suppe. Immer die gleichen Zutaten führen zu den immer gleichen Speisen. Ein Cafébesitzer will einen echten Tapetenwechsel. Er holt sich den Gärtner aus dem Krokodilhaus des Zoos und lässt ihn sein Café gestalten. Der Gärtner häuft Sandhügel auf, pflanzt Schlingpflanzen und lässt Wasser einlaufen. Ins Wasser setzt er Krokodile und stellt die Tische und Stühle auf Brücken.

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Die Bilder gehen um die Welt. Krokodil-Cafés schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Gärtner hat gar nichts Außergewöhnliches getan. Er hat das gemacht, was er tagtäglich macht – allerdings in einem völlig neuen Rahmen. Café + Wasser + Brücken + Krokodile. Geht nicht. Stimmt. Noch nicht. Bis es jemand macht. Ideenfitness ist im Kern die Kunst, scheinbar unpassende Zutaten neu zu mixen. Der außergewöhnliche Mix macht`s.

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Vorhandene Zutaten werden neu kombiniert. Entscheidend sind daher die Zutaten in Ihrer Vorratskammer. Was sehen und lesen Sie? Wovon lassen Sie sich anregen? Was können Sie unpassend kombinieren?

Ideen-Parcours

Der Ideen-Parcours ist nicht gerade. Rahmen. Zutaten. Mixen. Diamanten. Schliff. Mehrwert. Sechs Teile, jeder Bestandteil bringt seinen eigenen Wert in den Ideen-Parcours. Steht der Rahmen nicht fest, laufen Sie am Ziel vorbei. Spinnen und mixen Sie pausenlos ohne Analyse und Auswahl, werden Sie nie etwas umsetzen. Testen Sie Ihre Diamanten häufig genug? Lernen Sie schnell dazu, und lernen Sie Ihre Idee bestens kennen? Verstehen Sie die Stärken Ihrer Idee? Können Sie den Mehrwert perfekt schleifen? Die sechs Phasen sind kein Programm zum Abhaken, sondern ein Übungsparcours. Innovation ist kurvenreich. Mit überraschenden Brüchen und Abgründen genauso wie mit unerwarteten Brücken und Abkürzungen. Ideen sind immer anders. Deshalb gibt es keine Formel. Wenn Sie geübt sind, wissen Sie intuitiv, wo Sie sich im Prozess befinden und was als Nächstes ansteht: zum Beispiel ob Sie ein klares, messbares Ziel brauchen, bereits die Zutaten sammeln oder Ihre Vision äußern. Bevor Sie Ihr Ideeninstrument richtig virtuos spielen können, müssen Sie üben. Üben. Üben. Bis Sie ein ideenfitter Profi sind.

Die Innovations-Schaukel

Ideen brauchen Offenheit (O) genauso wie Klarheit (A). Für Ideen brauchen Sie das weite Spinnen (O) ebenso wie die glasklare Kritik (A).

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Das ist kein Entweder-oder. Es ist ein Miteinander und Zusammenspiel. Innovation lebt von der Unterschiedlichkeit von A & O. Daraus entsteht Spannung. Keine Entwicklung ohne Analyse und Auswahl, kein Schritt ohne Offenheit und Weite. Es ist ein permanenter Prozess, ein schwingendes Pendel vom A zum O zum A zum O. Das Schaukeln bringt die Idee in Schwung. Diese Energie kann die Welt verändern! „To rock“ heißt auch „pendeln, schaukeln“. Ideen pendeln hin und her, sie oszillieren: Analyse, Aufgabe und Auswahl, das sind konkrete und zielgerichtete Anteile des Ideenprozesses. Offenheit und Optionen, das sind weite und visionäre Anteile des Ideenprozesses. Beide Pole sind absolut notwendig, sie ergänzen einander.  So rocken Sie mit Ihren Ideen die Welt im Rhythmus von A & O. Ideen brauchen beides: Himmelhochjauchzende Offenheit und glasklare Analyse. A & O. O & A.

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Der nächste Schritt macht den Unterschied

Egal, wo Sie im Ideen-Parcours stehen. Der nächste Schritt ist immer der wichtigste Schritt.

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Bleiben Sie stehen, oder gehen Sie weiter. Lassen Sie sich entmutigen? Oder trägt Sie Ihre Risikofreude weiter? Reicht Ihr Durchhalte-Vermögen Tausende Schritte? Dann kommt  der 21.089. Schritt. Wenn Sie den gehen, ist genau dieser jetzt der Wichtigste. Der Entscheidende, um einen Schritt weiter zu kommen. Schritt. Schritt. Schritt. Ideenfit. Fit. Fit.

ALLES geht anders!

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