IdeenFitness. Wer trainiert täglich das Spinnen? Lösliche Kreativität wie Kaffeepulver? Ein Wirkstoff mit Garantie? Rock Your City

Gepostet am 25. Januar 2017 in Blog, Ideen, Meine Meinung

IdeenFitness. Wer trainiert täglich das Spinnen? Lösliche Kreativität wie Kaffeepulver? Ein Wirkstoff mit Garantie? Rock Your City

Alle fordern Querdenker. Aber wer trainiert das Querdenken, Umdrehen, Spinnen, Träumen und Handeln täglich? Niemand geht ein Mal zum Joggen und meldet sich direkt im Anschluss zum Marathon an. Keiner nimmt eine Stunde Klavierunterricht und spielt dann Mozart. Aber häufig soll in eintägigen Innovations-Workshops DAS GROSSE NEUE DING entstehen.

Um Ideenjazz und Ideenjoggen zu fördern, gibt es hunderte Methoden und Kreativitätstechniken: Brainstorming, Brainwriting, 6-3-5, sechs Denkhüte von De Bono, Bionik, Mindmap, Bisoziation, Kopfstandtechnik, Scamper, Walt-Disney, Relevanzbaumanalyse, Morphologischer Kasten, Osborn-Checkliste. Alle Kreativitätstechniken wollen nur das Eine: Neue Ideen. Spaß. Offenheit. Diversität. Regelbruch. Auf den Kopf stellen. Um die Ecke denken. Blick über den Tellerrand. Aufbruch ins Unbekannte. Braucht man dazu Techniken? Klingt nicht schon das Wort Kreativitätstechnik wie ein Widerspruch in sich selbst? Kann eine festgelegte Methode Kreativität freisetzen? Gibt es eine Technik, die augenblicklich wirkt wie eine Schmerztablette? Lösliche Kreativität wie Kaffeepulver? Ein Wirkstoff mit Garantie?

Methoden geben das Gefühl, Kreativität im Griff zu haben. Ideen sollen vorhersagbar werden: „Morgen im Team-Meeting zwischen 9 und 11 Uhr steht Innovation auf dem Plan.“ Doch Kreativitätstechniken bieten keine Garantie für gute Ideen. Methoden sind wie Trainingsgeräte für Fitness – Ideenfitness. Eine wertvolle Hilfe beim Training. Wie Krücken, die man wieder loswerden will. Machen Sie drei Wochen lang Kreativitäts-Reha. Training von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr. Wenden Sie acht Stunden pro Tag die Walt-Disney-Methode, Scamper und Osborns Checkliste an, und ich garantiere Ihnen, dass Sie hinterher ideenfitter sind. Wenn Sie drei Wochen Reha machen, und fünf Tage pro Woche mit Kreativitätstechniken geübt haben, dann brauchen Sie die Krücken nicht mehr. Das Missverständnis mit Kreativitätsmethoden liegt in dem Glauben, dass sie ohne Training funktionieren. Kurze Einführung. Loslegen. Berge grandioser Ideen. Im Sport würden Sie für diese Ansicht zu Recht ausgelacht werden. Aber wenn Sie die Methoden üben, üben, üben, dann kann Ihnen jede Methode beim kreativen Mixen helfen.

Wichtiger als die einzelnen Methoden sind die Grundprinzipien der Techniken. Zum Beispiel das Denken in verschiedenen Rollen wie bei Walt Disney und die Blickwinkel von sechs Typen wie bei De Bonos sechs Denkhüten. Oft werden Analogien gesucht. Ähnlichkeiten und Entsprechung werden auf neue Situationen übertragen. Die Bionik nutzt Prinzipien der Natur. Die Struktur von Lotusblumen oder Insektenflügeln werden übertragen auf Oberflächen, Farben, selbstreinigende Kameragläser, Schwimmanzüge und Schiffsrümpfe. Seidenfasern von Spinnen sind drei bis fünfmal so zäh wie die stabilsten Kunstfasern und einzigartig in der Dehnbarkeit. Übertragen werden sie auf Schutzwesten und dreidimensional gedrucktes Gewebe für medizinische Implantate. Methoden können helfen, Unpassendes zu mixen und Unmögliches zu denken. Das Ziel lautet, ohne Krücken zu laufen und ohne Kreativitätstechniken abgefahrene Ideen zu mixen. Alles – wirklich ausnahmslos alles – kann Kreativität fördern. Alles kann die alles entscheidende Zutat sein. Alles kann ein Anstoß und Ideenauslöser sein.

Entscheidend ist, dass Sie „alles ist möglich“ für möglich halten und aus jeder Not eine Tugend machen. Meine Lieblingsmethode heißt „MADNET“, das steht für „Mach Aus Der Not Eine Tugend“. Geniale Ideen werden oft aus der Not heraus geboren. MADNET: 1996 öffnete Berlin Großbaustellen für Besucher. Die Aktion hieß „Schaustellen“. Baustellen wurden ein Live-Museum des Wandels. Millionen neugierige Besucher kamen, um zu sehen, was hinter den Bauzäunen passierte. Die Schaustellen Berlins warben spielerisch-kreativ um Verständnis. Der Ärger über die Baustellen verflog, man wurde Teil der Schaustellen. Berlin machte aus der Not eine Tugend. Der Alltag ist voller Gelegenheiten für originelle Lösungen. MADNET: Als ich eine Radtour durch Berlin leiten wollte, riss mir auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt die Fahrradkette. Damals gab es noch keine Mobiltelefone. Ich hatte keine Möglichkeit, die Reisegruppe zu informieren. Der Druck war groß. Ich musste die Kette reparieren und weiter fahren. Es war Sonntag früh am Morgen, kein Fahrradladen hatte offen. Da kam der Geistesblitz. In meinem Ohrloch steckte eine Büroklammer. Mit der Büroklammer ersetzte ich das gebrochene Glied in der Fahrradkette. Das Fahrrad fuhr wieder. Und die Büroklammer hielt die Kette mehrere Wochen lang quer durch Berlin. MADNET: Bauern in Afrika plagt eine sehr große Not. Wie können Elefanten davon abgehalten werden, die Felder der Bauern leer zu fressen? Zäune sind teuer und unwirksam. Selbst Dornenhecken halten die Dickhäuter nicht ab. Vor welchem Tier rennen Elefanten weg? Bienen! Bienenstöcke an den Zäunen sind der effektivste Schutz. Zusätzlich gewinnen die Farmer leckeren Honig. Alles geht anders.

Die berühmteste Kreativitätstechnik ist das Brainstorming. Die zentrale Regel lautet: „keine Kritik“. Alles wird ausgesprochen und aufgeschrieben. Jede Idee ist wichtig und willkommen! Erfunden wurde das Brainstorming 1953 von Alex Osborn. Doch zu oft ist die Aufgabenstellung butterweich und ohne Wumms: „Macht ein Brainstorming zum ‚Ehrenamt’.“ Oder: „Schreibt alles auf, was euch zur Energie der Zukunft einfällt.“ Ist das herausfordernd? Spannend? Elektrisierend? Tom Kelley von IDEO sagt zu Recht, ein Brainstormer ohne klare Problemstellung sei wie ein Unternehmen ohne Strategie. Professionelles Brainstorming braucht Profis, die Aufgaben mit Wumms stellen, Zutaten sammeln und das Mixen und Spinnen regelmäßig trainieren. Kommt Ihnen das bekannt vor? Was wird noch regelmäßig trainiert?

Fitnessstudios erreichen inzwischen rund 7,6 Millionen Mitglieder (2011) und sind damit größer als der Deutsche Fußball Bund (DFB) mit rund 6,8 Millionen Mitgliedern. So wie Fitnessstudios die körperliche Fitness stärken, brauchen wir in einer Gesellschaft, die zunehmend von Kreativität und Innovation lebt auch Ideenfitness-Center. Mit diversen Menschen vom Sportbund bis zu Ideen-Trainern arbeite ich an Konzepten für Ideenfitness. Beim Innovatorsclub des Deutschen Städte- und Gemeindebunds stelle ich demnächst Ideenfitness-Center vor. Jede der 11.000 Städte und Kommunen könnte ein Ideenfitness-Center starten. Aus Rock Your Idea wird Rock Your City. Ideenfitness, Co-Working Spaces und Gründerförderung sollte kein Privileg der Großstädte bleiben, sondern überall zugänglich sein, wo Menschen leben. Orte der Gemeinschaft, der Debatte, des Trainings und Wachstums. Orte des Lachens und Schaffens, Träumen und Handelns, Spinnen und Umsetzens.

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Fortbewegen – sonst fällt man um. Wider die Ausschließeritis. Im Gespräch Tarek Al-Wazir

Gepostet am 29. November 2016 in Blog, Hintergrundgeschichten, on Tour

Fortbewegen – sonst fällt man um. Wider die Ausschließeritis. Im Gespräch Tarek Al-Wazir

„Europa ist wie ein Fahrrad. Fortbewegen – sonst fällt es um“, sagt Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im Frankfurter Club-Gespräch vom Handelsblatt zum Thema „Bankenkrise, Brexit und Börsenfusion“.

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Zu diesen Themen sprach er sehr bedacht, denn die Börsenaufsicht gehört zum Hesseisschen Wirtschaftsministerium. Und man hätte ja erlebt, dass öffentliche Äußerungen wie von Minister Gabriel zu Edeka und Tengelmann zu Klagen führen können.

Frankfurt am Main ist der größte Finanzplatz der EU – ohne UK. Es laufen Verhandlungen mit „Kleineren und Größeren“, so Al-Wazir. Wirkungen im Arbeitsmarkt?

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Geld-System-Experiment sucht experimentierfreudige Investoren

Gepostet am 18. November 2016 in Blog, Ideen, Mehrwert

Geld-System-Experiment sucht experimentierfreudige Investoren

In meinem Buch ROCK YOUR IDEA stelle ich über 1.000 Fragen. Fragen sind das wirksamste Mittel, um Ideenfitness zu trainieren und den Ideenfluss anzukurbeln. Eine der Fragen lautet: Was wäre, wenn jeder Mensch seine Träume und Ideen umsetzen könnte? Meinen Insider-Artikel dazu las und kommentierte Eva-Catrin Reinhardt. Wir telefonierten und trafen uns.

Kaum war eine halbe Stunde unseres Meetings vergangen hatten wir eine neue Idee geboren„, beschreibt Eva unser erstes Treffen vor 7 Tagen. Wir sind beide seit vielen Jahren unternehmerisch tätig. Ich startete 1996 kreative Wettbewerbe, 1998 Sprungbrett, 1999 Knack die Nuss, 2007 Younect, 2012 regionale Talentpools, 2015 cleverheads u.v.a. Beide haben wir einen großen Teil unserer kreativen Energie und wertvollen Zeit in die Suche und Gewinnung von Investoren investiert.

Radikal vereinfacht

Allgemein fließt sehr viel Zeit von Menschen mit guten Ideen und der Fähigkeit zur Umsetzung in Investorensuchen, hunderte Pitches und Vertragsverhandlungen. Gelingt ein privates Investment, eine VC-Finanzierung oder eine staatliche Förderung fließt viel Zeit ins Reporting, Kopieren von Unterlagen und Präsentieren von Meilensteinen.

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Diese Erfahrung brachte uns auf folgende regelbrechenden Fragen:

 Was wäre, wenn Ideen schneller getestet und umgesetzt werden?

 Was wäre, wenn mehr Menschen mehr Innovationen starten?

 Was wäre, wenn der Zugang zu Geld radikal vereinfacht wird?

 Was wäre, wenn Menschen einfach zum Konto gehen, Geld abheben und loslegen könnten?

Unsere These

Wenn der Zugang zu Geld radikal einfacher wäre, werden mehr Ideen getestet und umgesetzt. All die viele Zeit und kreative Energie würde nicht mehr in Geldsuche, sondern in die Realisierung von Ideen und Weiterentwicklung fließen. Ein radikal einfacher Zugang zu Geld für Ideen-Macherinnen und Macher bringt mehr wirtschaftlichen Fortschritt und die unternehmerische und kreative Lösung von Herausforderungen – lokal und weltweit. Den meisten Menschen mit Ideen fehlen Gleichgesinnte und Zugang zu Geld-Kapital.

Unser Experiment

10 innovative Investoren geben jeweils 1 Million Euro für unser Geldsystemexperiment. Das Kapital wird individuell über Kreise von bereits vertrauten Menschen zugänglich gemacht. An dem Experiment beteiligen wir 10 Teams mit je 10-20 Teilnehmern. Teams können bestehende GründerInnen-Netzwerke sein genauso wie Stipendiaten der Civil-Academy. Beyond control remains trust.

Wer einen Zugang zum Konto erhält, stimmt einem Vertrauens-Codex zu, nach welchen Regeln Geld abgehoben werden kann und zu welchen Konditionen es zurückgezahlt. Alle Unternehmen, die an unserem Experiment teilnehmen zahlen das erhaltene Kapital mit niedrigen Zinsen zurück. Über die Vielzahl der Teilnehmer entsteht ein Risikoausgleich. Dazu zahlt jeder 3% – 25% (abhängig vom eingeschätzten Risiko) der jährlichen Gewinne auf das Konto, damit das Kapital für weitere Ideen wächst und weiteren UnternehmerInnen zur Verfügung steht.

Vertrauensgeld

Jeder Teilnehmer legt das Budget selber fest, das er für sein Business benötigt. Das Ganze ist so etwas wie eine gemeinsame einfach zugängliche Kreditlinie für alle Beteiligten. Aber es gibt keine Prüfung, keine Schufa, keine Crefo. Die Wirkungen dieses unkomplizierten Zugangs zu der Ressource Geld wird wissenschaftlich begleitet und der wirtschaftliche Erfolg des Experimentes neutral gemessen und bewertet.

Machen Sie mit beim Experiment Vertrauensgeld?

„Die Problemlösungen in unserer Welt müssen unternehmerisch angegangen werden. Es wird und muss ein Wandel von Abhängigkeit zur Selbstbestimmung stattfinden.“ Eva-Catrin Reinhardt

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Wer hat Risikoappetit? Risiko ist Risiko, und Risiko bleibt Risiko

Gepostet am 10. November 2016 in Blog, Hintergrundgeschichten, Ideen, Meine Meinung

Wer hat Risikoappetit? Risiko ist Risiko, und Risiko bleibt Risiko

Ein Buchstabe macht den Unterscheid: „prize“ vs. „price“. „Everybody wants the prize, but nobody is willing to pay the price.“ Bereit, harte Arbeit zu investieren? Opfer zu bringen? Jeder erwartet, dass es einfach ist. Es ist nicht einfach. Streicht „easy“ aus dem Vokabular, wenn ihr etwas Besonderes erreichen wollt. Alles Wertvolle und Bedeutende ist nicht einfach zu erzielen. Risiko ist Risiko und bleibt Risiko.

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Für wirklich Neues gibt es keine Abkürzung. Die kreative Arbeit ist, tiefer ins Dunkle und Fremde zu gehen als alle anderen. Das ist hart, denn keiner kennt das fremde Terrain, keiner hat das Ergebnis je zuvor gesehen, und niemand weiß, wie lange es dauert. Neues braucht Menschen, die lachend Grenzen überschreiten, fest an ihre Vision glauben und Ideen gegen alle Widerstände durchboxen. An welche Grenzen stoßen Sie?

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Advent, Advent, Inspiration brennt. Klug, klüger, Adventskalender

Gepostet am 9. November 2016 in Blog, Ideen, Mehrwert

Advent, Advent, Inspiration brennt. Klug, klüger, Adventskalender

Advent, Advent, was Neues bringt. Kerstin Hack gesteht: „Ich liebe Adventskalender. Es ist einfach so schön, jeden Tag etwas geschenkt zu bekommen.“ Also hat sie sich 24 Geschenke für andere überlegt – mit Zugabe: 25 Impulshefte über Weltveränderer zum Advent mit Menschen, die die Welt gerechter, sozialer, besser, schöner, kreativer, bunter gemacht haben.

Es geht um Musik für Frieden, Kampf aus Überzeugung, Leben in Freude. Jeder Mensch trägt zu Krieg oder Frieden, Schönheit, Vertrauen oder Missgunst und Neid bei. Der „klügste Adventskalender“ zeigt in praktisch-quadratischen Mini-Taschenheften die Fülle an inspirierendem Leben.

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Nelson Mandela. Sophie Scholl. Franz von Assisi. Astrid Lindgren. Pablo Picasso. Coco Chanel. Albert Schweitzer. Marie Curie. Dietrich Bonhoeffer. Yehudi Menuhin. Menschen zur Anregung, selbst bunter und engagierter zu leben.

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Weiter gehen als alle = kreativ. U_N_B_E_K_A_N_N_T = neu

Gepostet am 11. Oktober 2016 in Blog, Ideen, Meine Meinung

Weiter gehen als alle = kreativ. U_N_B_E_K_A_N_N_T = neu

Neues braucht Menschen, die lachend Grenzen überschreiten, fest an ihre Vision glauben und Ideen gegen alle Widerstände durchboxen. Tiefer ins Dunkle und Fremde zu gehen als alle anderen – das ist DIE eigentliche GROSSE kreative Leistung.

A n   G r e n z e n

wenn es nicht zu

gehen s c h e i n t

entsteht Druck für

geniale Lösungen

= I n n o v a t i o n

An welche Grenzen stoßen Sie? Welcher Druck frustriert und bewegt Sie? An welchen Mauern rütteln Sie? Was steht im Weg? Was regt Sie auf? Was ändern Sie? Welchen Nutzen stiften Sie?

Wer keine persönliche Grenze durchbrochen hat, hat nicht innoviert. Wer keine Regel bricht, steckt im Altbekannten und Bewährten. Spinner gehen los, entdecken, machen, scheitern, rennen weiter. Da wird es spannend. Wer nichts Unerwartetes macht, hat keinen Risikoappetit. Sind Sie hungrig?

Neu = fremd = U_N_B_E_K_A_N_N_T. Wo suchen Sie Unbekanntes? Trainieren Sie Grenzsprengung? Gehen Sie mutig an Orte, wo zuvor niemand war? Wer Innovation sucht, muss zuerst an Grenzen stoßen. Grenzen des Wissens. Grenzen des heute Machbaren. Grenzen der Vorstellungskraft… um dann darüber hinaus zu gehen. Jenseits liegt die Innovation. Neues MUSS überraschen. Ideen überraschen wie Witze. Witze sind lustig, wenn die Pointe überraschend um die Ecke kommt.

Wer hat den größten Risikoappetit? Wer hat einen grenzenlosen Knall und geht all in? Sind Sie dazu bereit? „Europa fehlt die Risikokultur für einen Tech-Boom. Ja, in Europa fehlt es eindeutig an Risikokapital – und an Risikoappetit.“, sagt Patrick Healy, Europa-Chef der Investmentgesellschaft Hellman & Friedman. Wird GROSS gedacht? Wird GROSSES gemacht? Oder sind Sie erschrocken von der GRÖSSE Ihrer Idee? Innovation ist Glatteis. Risiko ist Risiko und bleibt Risiko ohne Abkürzung. Vor jedem Erfolg steht nicht nur die Bereitschaft zu scheitern, sondern tatsächlich das Scheitern.

Wo sind Sie auf der Pirsch? Wo überschreiten Sie Grenzen? Wer spinnt grenzenlos? Der Anzahl neuer Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Sprudeln Milliarden Ideen? Ideenentwicklung braucht Spaß, Freude, Jubel und den inneren Freiraum, Grenzen zu überwinden und Mauern einzureißen.

Wer grenzenlos spinnt, muss wissen, dass er mit seinen Ideen immer alleine ist. Kein zweiter Mensch sieht die gleiche Idee genauso wie Sie. Und Ihre Erzählung ist nie das Original. Menschen brauchen Erlebnisse und Bilder, um zu verstehen. Wir sind Sinneswesen. Wir spüren die Nässe vom Regen und schmecken die Aromen des Essens. Versuchen Sie, anderen Menschen den Geschmack eines neuen Gewürzes zu erklären. Das ist gar nicht so einfach. Genauso schwer ist es, eine Idee zu vermitteln. Was Menschen nicht selbst erleben, das gibt es für sie nicht. Bild für Bild und Erlebnis für Erlebnis holen Sie Ihre Idee vom Unbekannten ins Bekannte, vom Dunkeln ins Licht, vom Neuland ins Altland.

Persönliches Wachstum findet statt, wenn man etwas versucht, das scheinbar nicht geht. Wenn „geht nicht“ doch geht, gewinnen Sie Ideen und Ideenfitness. Sie werden bereit für mehr und GRÖSSERE Ideen.

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