Blogparade 44 Fragen. Werdet Fragen-Aktivistin und -Aktivist! Wer fragt, denkt mutig weiter

Gepostet am 11. September 2016 in 44Fragen, Blog, Ideen, Resonanz

Blogparade 44 Fragen. Werdet Fragen-Aktivistin und -Aktivist! Wer fragt, denkt mutig weiter

Das zentrale Element meines Buchs ROCK YOUR IDEA ist das Stellen von 44 Fragen. Seit meinem ersten Buch MYTHOS Fachkräftemangel stelle ich in meinen Vorträgen 44 Fragen ans Recruiting. Eine Frage lautet „Wissen Sie wer sich NICHT bei Ihnen bewirbt?“. Warum 44 Fragen? In meinen Workshops heißt eine Aufgabe: „Stellen Sie 44 Fragen zu Ihrem Thema/ Ihrer Idee/ Ihrer Aufgabe. Sie haben 10 Minuten Zeit.“ Manche schaffen 15 Fragen, andere 24 und einzelne TeilnehmerInnen tatsächlich 44. JEDE/R schafft MEHR Fragen als alle denken, was in 10 Minuten möglich wäre! Und die besten Fragen sind NIE #1, #2, #3, sondern #14, #27 oder #39. Deshalb führen 44 Fragen weiter!

Im neuen Buch ROCK YOUR IDEA stelle ich über 1.000 Fragen, und das 1. Kapitel heißt „Die unbequeme Gier“.

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Kreativer Unternehmergeist weht und macht das Lesen zu einem kurzweiligen und inspirierenden Vergnügen.

Gepostet am 15. Juli 2016 in Blog, Hintergrundgeschichten, Resonanz

Kreativer Unternehmergeist weht und macht das Lesen zu einem kurzweiligen und inspirierenden Vergnügen.

Was hab ich mich gefreut. Vier Mal FÜNF Sterne. Leser ‚Christian‘ schreibt: „Kreativer Unternehmergeist weht von der ersten bis zur letzten Seite durch das Buch und macht das Lesen zu einem kurzweiligen und inspirierenden Vergnügen. Man merkt, dass Gaedt den Weg, den er beschreibt mehr als einmal selber gegangen ist, dabei liefert er spannende Praxis-Beispiele, frappierende Facts und Geschichten, die Spaß machen und helfen, die eigenen Denkgrenzen zu überwinden.“

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Auch Beste-Wirtschaftsbuecher betont meine praktischen Erfahrungen: „Das Tolle an diesem Buch ist, dass es von einem Praktiker geschrieben wurde. Einem Unternehmer, der zahlreiche Start-ups gegründet und Produktideen in die Welt gesetzt hat. Einem Mann, der seine Kreativität nie verloren hat, auch wenn nicht immer alles glatt lief. Und genau dieser Punkt macht das Buch ehrlich, glaubwürdig und wertvoll.“ Beste Wirtschaftsbuecher schreibt außerdem: „Ideen hat man, oder man hat sie nicht“ – das ist ein dummer Spruch, findet Autor Martin Gaedt. Mit seinem Buch will er Menschen unterstützen, ihre Ideenfitness zu trainieren. Ideenerzeugung ist ein Prozess, der über mehrere Stufen führt, wie ein Parcours. Wer diesen Parcours beherrscht und sich regelmäßig darin übt, steigert automatisch seine Ideenfitness.“

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Buchnotizen‚ hebt im Fazit hervor, dass ROCK YOUR IDEA nicht für Kreative lesenswert ist: „Der Autor macht es uns vor und überschüttet den Leser mit Fragen, provoziert und regt zum Nach- und Überdenken ein. Fazit: Ein reichhaltiges, kreatives, informatives Buch, das zum Nach- und Mitdenken anregt! Sehr empfehlenswert, nicht nur für Kreative!“

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Rezensent ‚Erich Feldmeier‚ hebt eine der 120 Geschichten und Beispiele besonders hervor: „Martin Gaedt führt uns auf eine Abenteuerreise in die Höhen & Tiefen der Innovation. Meine Lieblingsstelle findet sich auf S. 158: Ein gestandener Unternehmer mit 350 Mitarbeitern und einem Umsatz von 100 Mio. € führt einen Innovations-Workshop durch. Nach drei (sic!) Stunden fragt er ungeduldig: Wann kommen endlich die genialen Ideen? Martin Gaedt fragt ihn, wie lange seine Ausbildung, die Meisterprüfung und die Zeit bis zum Geschäftsführer gedauert habe? Antwort: Über 20 Jahre!“

Andere begeisterte Stimmen kommen über Twitter und Facebook. Ein Leser schrieb mir: „Geiler Schreibstil, tolle Denkanstöße und eine emotionale Tiefe, die man beim Buchtitel gar nicht vermutet.“

Gute Ideen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie auch umgesetzt werden.“ Exakt. Auch Rezensent ‚Christian‘ hebt hervor: „Der Autor liefert nicht nur Hilfestellung, um die Qualität und Quantität unserer Ideen zu verbessern sondern im Anschluss auch einen Leitfaden, wie wir dieser Idee am besten dabei helfen können, Realität zu werden und uns und unserer Mitmenschen Mehrwert zu stiften.“

Entscheidend ist die Wirkung, die eine Idee entfaltet. Auch ein Buch kann das gesetzte Ziel verfehlen oder erreichen. Rezensent ‚Christian‘ lobt: „Das ein oder andere Mal war ich überrascht über die breite Recherche, die wirklich spannendes und sehr optimistisch stimmendes zu Tage brachte und mich positiv stimmte. Als ich dann ein paar Seiten später im Buch las, dass sich Gaedt genau das alles als Ziel gesetzt hatte, dachte ich, Chapeau: Nicht nur gut gewollt, sondern auch gut gemacht!“

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44 Fragen von Leserinnen und Lesern. Wer fragt, erlebt immer Überraschungen

Gepostet am 13. Juli 2016 in Blog, Hintergrundgeschichten, Meine Meinung, Resonanz

44 Fragen von Leserinnen und Lesern. Wer fragt, erlebt immer Überraschungen

Seit der Veröffentlichung von MYTHOS Fachkräftemangel stelle ich in jedem Vortrag 44 Fragen ans Recruiting. Eine Frage lautet „Wissen Sie wer sich NICHT bei Ihnen bewirbt?“ Betriebe können laut jammern, dass sie zu wenig Bewerbungen bekommen. Nützt nur nichts. Mehrere Millionen Menschen sind permanent auf der Suche nach einem Job und bewerben sich in deutschen Unternehmen. Warum kommen 99,9% der Kandidaten nie zu Ihrem Unternehmen? Fragen, vertiefen, ergründen, lösen. Dann weiß man, was man ändern muss. Warum verschicken 253 Unternehmen zusammen 513.299 Absagen, um 7.701 Stellen zu besetzen? Lässt sich dieser ökonomische und menschliche Wahnsinn beenden? Bringt Ihnen das gute Kandidaten?

Im neuen Buch ROCK YOUR IDEA heißt das erste Kapitel „Die unbequeme Gier“.  Ich zeige, wie eine einzige Frage zu der Erkenntnis führt, dass wir im friedlichsten Jahrzehnt aller Zeiten leben – trotz schlimmer Kriege und Terroranschläge. Wer fragt, erlebt immer Überraschungen. Jedes Thema ist anders, wenn man sich vertieft. Ein Leser schrieb mir:  „Geiler Schreibstil, tolle Denkanstöße und eine emotionale Tiefe, die man beim Buchtitel gar nicht vermutet.“ Im ganzen Buch stelle ich über 1.000 Fragen.

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Auch die Ideen-Gewinnung, das Mixen, der Schliff und die Umsetzung leben von Fragen. „Gute Ideen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie auch umgesetzt werden.“ Exakt. Der Ideen-Parcours in ROCK YOUR IDEA besteht zur Hälfte aus der Umsetzung. „Das Tolle an diesem Buch ist, dass es von einem Praktiker geschrieben wurde… macht das Buch ehrlich, glaubwürdig und wertvoll.“ Fragen sind der Start und hören nie auf. Immer gibt es neue 44 Fragen.

Jana Tepe von Tandemploy schreibt über ROCK YOUR IDEA: „Besonders gut gefällt mir die Aussage „Alles geht anders“. Denn ja, warum eigentlich nicht? Der Autor regt dazu an, an jeder Ampel, in jedem Stau, in jedem Wartezimmer, zu jeder erdenklichen Gelegenheit Fragen zu stellen: 44 am Stück.“ Und Jana Tepe macht es einfach. Sie stellt 44 Fragen zur Arbeitswelt – zum Beispiel: „Wenn alles immer flexibler wird – wo finden wir dann Halt? Wann haben Sie zuletzt von Ihrem Job geschwärmt? Wenn Arbeitszeit gleich Lebenszeit ist, was bedeutet das für unsere Berufswahl?“

Capital.de nimmt 13 Fragen aus ROCK YOUR IDEA auf: „Was wäre, wenn sich Studenten kein Fach, sondern eine Mission auswählen würden? Macht Harmonie dumm?“ Capital.de führt aus: „Um kreativ sein zu können, muss der Kopf von altem Denken befreit werden. Man müsse nur regelmäßig üben – fast wie Vokabeln lernen oder Kopfsprung machen. Mit diesen Fragen machen Sie den Kopf frei für die nächste geniale Idee.“

Meinen Artikel „Fragst du schon oder weißt du noch“ greift Pirmin Stadler auf. Er „denkt nach, lernt und lehrt über Schule und Digitalisierung.“ Er stellt 44 Fragen und trainiert seine Fragenfitness: „Was kann man nicht lernen? Geht es in der Schule tatsächlich ums Lernen? Wenn nein, um was geht es dann? Warum ist vieles in der Schule noch gleich wie zu meiner eigenen Schulzeit? Was bereitet man Kinder auf eine Welt vor, die sich immer schneller verändert?“

Frau Kreis ist „inspiriert durch Pirmin Stadlers 44 sehr sinnvolle Fragen an Schule, Lehren und Lernen“ und stellt ihre 44 „Fragen an das Leben. Wild, ungeordnet, subjektiv„: „Was ist schlimm daran, wenn Schülerinnen und Schüler manchmal mehr wissen als ihre LehrerInnen? Was würde sich ändern, wenn alle Kopierer über Nacht ihren Dienst aufgäben? Warum denken LehrerInnen so selten laut?“

Laut denken. Fragen. Nicht wissen. Gemeinsam Neues entdecken und herausfinden. So kommt Neues in die Welt. Sind wir stattdessen eine Gesellschaft der BesserwisserWo lernen wir, gekonnt Fragen zu stellen? Wer übt, das Bestehende professionell in Frage zu stellen? Wer stellt täglich 400 Fragen – so wie vierjährige Mädchen? Was bringen Meckern und Jammern? Wer übt, konstruktive, unsinnige und absurde Fragen zu stellen? Warum absurd? Führen Jammern oder absurde Fragen zur Veränderung? Sind Sie für Stillstand? Dann stellen Sie einfach keine Fragen. Ohne Fragen erstarren Menschen in ihrer eingeschränkten Weltsicht und Meinung. Alles passt zusammen. Nichts stört. Erscheint Ihnen das zu langweilig? Dann werden Sie Fragen-Aktivistin und Fragen-Aktivist!

Stellen Sie Ihre 44 Fragen und schicken Sie mir den Link zu Ihrem Blog, den Tweets oder ein Foto vom Graffiti der 44 Fragen.

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Fragst du schon oder weißt du noch? ALLES GEHT ANDERS. Warum auch nicht?

Gepostet am 5. Juli 2016 in Blog, Meine Meinung, Resonanz

Fragst du schon oder weißt du noch? ALLES GEHT ANDERS. Warum auch nicht?

44 Fragen an jeder roten Ampel. JETZT! Was? 44 Fragen beim Warten an der Supermarkt-Kasse. 44 Fragen, wenn Bus & Bahn zu spät kommen. Ärgern bringt nichts. Fragen stellen, macht Fragen-fit! Fragen-fit stärkt die Ideen-Fitness. Bist du ein schlapper Besserwisser oder ein fragendes Kraftwerk?

Wir sind eine Gesellschaft der Besserwisser. Wir wissen auf alles eine Antwort. Aber was ist mit den 1001 anderen möglichen Antworten? Wo lernen wir, Fragen zu stellen? Wir stellen das Bestehende zu wenig in Frage. Maximal wird gemeckert und gejammert. Was bringt das? Wer übt hingegen täglich, unsinnige, absurde und konstruktive Fragen zu stellen? Wanted Profis für absurde Fragen. Warum absurd? Weil nur das Absurde über Grenzen führt. Geht über Absurdistan ins Neuland.

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ALLES GEHT ANDERS. Wenn Bestehendes MUTIG infrage gestellt wird. Fragst du schon oder weißt du noch alles? ALLES GEHT ANDERS. Logisch, warum auch nicht? 

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„Gaedt teilt gern und großzügig aus. Provozieren, um Debatten anzustoßen, lautet das Motto.“

Gepostet am 3. Juni 2014 in Blog, Hintergrundgeschichten, Meine Meinung, on Tour, Resonanz

„Gaedt teilt gern und großzügig aus. Provozieren, um Debatten anzustoßen, lautet das Motto.“

Ein Kapitel in meinem Buch Mythos Fachkräftemangel heißt „Agentur für Arbeitslosigkeit“. Im März, direkt nach Erscheinen meines Buches, lud mich die mutigste Agentur für Arbeit nach Kiel ein, damit ich beim „Business Talk“ am 19.05.2014 den Mythos Fachkräftemangel zur Diskussion stelle. Nichts lieber als das. Die Vorbereitungen der Agentur in Kiel waren extrem professionell, Absprachen klappten hervorragend. Die Raumgestaltung vor Ort war liebevoll, die Atmosphäre offen und herzlich.

Wären alle Angebote dieses großen unflexiblen Kolosses mit 108.000 Mitarbeitern so gut, wertschätzend und professionell wie dieser Abend in Kiel, dann würden alle die Agentur für Arbeit in höchsten Tönen loben. Das halte ich für ein erstrebenswertes Ziel, auch wenn es noch ein weiter Weg dahin ist.

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Können Recruiter rechnen? Die Jahrhundertflut mit Floskel Falle

Gepostet am 1. Juni 2014 in Blog, Meine Meinung, on Tour, Resonanz

Können Recruiter rechnen? Die Jahrhundertflut mit Floskel Falle

Es gibt inflationäre 1.583 Stellenbörsen, aber nur noch eine Minderheit der Jobsuchenden liest Stellenanzeigen. Wussten Sie das? Interessiert Sie das? Ignorieren Sie das?

Immer mehr Stellenbörsen, immer weniger Jobsuchende auf Stellenbörsen = weniger Bewerbungen. Logisch, oder?

Schülern und Auszubildenden wird häufig vorgeworfen, sie könnten nicht mehr rechnen. Aber können Sie rechnen? Auf eine Stellenanzeige müssen weniger Bewerbungen kommen. Müssen. Das ist einfachste Mathematik.

Die Argumente „weniger Bewerbungen“ und „es dauert länger, Stellen zu besetzen“ dienen den Verfechtern des Fachkräftemangels als Beweis für dessen Existenz. Dabei ist „Fachkräftemangel“ eine institutionalisierte und medial verbreitete Ausrede für faule Säcke. Dazu passt auch, dass einfach weiter sinnlos Stellenanzeigen geschaltet werden und erwartet wird, dass alles so weiter läuft wie vor 5 oder 10 Jahren.

Ingo Steinhaus schreibt auf ITMittelstand: „Manchmal boykottieren sich Unternehmen selbst, zum Beispiel mit einer Stellenanzeige.“ Auf ZEIT ONLINE führt André Schmidt-Carré zu Stellenanzeigen aus: „Oft sehr beliebig formuliert, scheinen sie vor allem eines zu wollen: bloß nicht auffallen.“ Und er zitiert mich: „Eine Menge Stellenanzeigen sind nicht nur total langweilig, sondern auch total austauschbar“ „Oft kann ein Bewerber aus den Formulierungen nicht einmal die Branche des Inserierenden erraten, geschweige denn, dass er ein Gefühl für die Firmenkultur bekäme.“ „Wer soll sich von solchen Floskeln angesprochen fühlen?“ Der Artikel trägt den passenden Titel „Die Floskel Falle“.

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