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5 Tipps für erfolgreiche Teams – 50% erlernte Kompetenzen + 50% persönliche Stärken

Gepostet am 26. September 2017 in 44Fragen, Blog, Ideen, Rock Your Recruiting

5 Tipps für erfolgreiche Teams – 50% erlernte Kompetenzen + 50% persönliche Stärken

Immer mehr Menschen arbeiten in Teams. Die meisten Menschen sind keine Einzelkämpfer, und Teams können zusammen große Projekte stemmen. 76 Prozent aller deutschen Startups bauen ihr Unternehmen als Team auf laut dem Deutschen Startup Monitor 2016. Das niederländische Unternehmen Buurtzorg, ein Anbieter ambulanter Pflege, hat gar kein Management und deren mehr als 10.000 Mitarbeiter organisieren ihre Arbeit in Tausenden Teams selbst. Die Berliner Startups Blinkist und Einhorn praktizieren Holakratie und übergeben ihren Mitarbeitern mehr Aufgaben und Verantwortung in Teams, statt eine hierarchische Ordnung aufzubauen. 2013 waren in Deutschland 580.000 Vereine registriert, siebenmal so viele wie vor 50 Jahren laut dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Es gibt also 580.000 Teams in Vereinsleitungen im Sport und Gemeinwesen.

Millionen Teams starten als Business-, Projekt- und Vereins-Partner mit einer Idee und dem Zweck. Teams vereint der Wunsch nach erfolgreicher Teamarbeit. Doch was bedeutet das? Was wissen wir über erfolgreiche Teams? Was beeinflusst den Erfolg? Wie bereitet sich ein Team vor? Wie wird ein Team aufgestellt? Gibt es professionelles Talent-Scouting wie im Sport? Wie läuft ein Team dauerhaft am besten? Gibt es Teammuskeln, die man trainieren kann? Gibt es den perfekten Mix?

Meistens wird einfach mal losgelegt. Zwei-drei Gleichgesinnte tun sich zusammen und starten. Das machen schließlich alle so. Doch 70 Prozent der Startups, die ihre Tätigkeit einstellen, berichten von Problemen im Team. Auch Projektteams und Vorstände stehen häufig vor einem Scherbenhaufen und wissen nicht, warum es nicht funktioniert hat. Warum scheitern so viele? Wer passt zusammen? Die Suche nach passenden Geschäftspartnern und Teammitgliedern ist ein zentraler Schlüssel zum Erfolg. Wer hat den Schlüssel? „In allen Unternehmen aller Branchen geht es um die Menschen. Wenn die Teams nicht optimal zusammengesetzt sind, können auch keine optimalen Ergebnisse erzielt werden.“, schreibt Dr. Johannes Bohnet von seerene.

goforteam GmbH & Co. oHG

Was können neue und auch bestehende Teams tun, damit ihre Zusammenarbeit erfolgreich wird?

Tipp 1: Der Mix macht`s

Das Sprichwort „gleich und gleich gesellt sich gerne“ trifft auf viele Teams zu. Das ist menschlich. Häufig gründen Freunde oder Kommilitonen zusammen eine Firma oder einen Verein. Man versteht sich auch privat gut und denkt, das sei die perfekte Team-Basis. Doch je ähnlicher der Wissens- und Erfahrungshintergrund ist, desto unwahrscheinlicher ist der perfekte Mix. Wer zu ähnlich ist, kann sich nicht verstärken, sondern hemmt sich durch Gleichheit. Zu diesem Schluss kam auch schon die Fraunhofer-Studie „Wettbewerbsfaktor Kreativität“ im Jahr 2000.

Im leckeren Menü und duftenden Brot sorgen die Zutaten für den besonderen Geschmack. Ein ausgezeichnetes Team lebt wie die Kochkunst und das Backhandwerk von der perfekten Mischung.Mit einheitlichen Zutaten werden langweilige Ergebnisse erzielt. Mehl und Mehl ergibt Mehl und kein Brot. Das gilt auch für ein Team. Unterschiedliche Zutaten bestimmen den Geschmack und die Würze. Was nicht vorhanden ist, kann nicht gemixt werden. Was nicht gemixt wird, fehlt im guten Team. Der Mix macht’s.

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Zutaten kreativ mixen. Ideen-Cocktails probieren – bis es schmeckt. Subversiv verknüpft alle Grenzen überschreiten

Gepostet am 25. Juni 2017 in 44Fragen, Blog, Ideen

Zutaten kreativ mixen. Ideen-Cocktails probieren – bis es schmeckt. Subversiv verknüpft alle Grenzen überschreiten

Wir fragen zu wenig und wissen zu viel. Wir sind Besserwisser statt Vielfrager. Wir meinen, alles zu wissen, dabei wissen wir wenig. Das meiste „Wissen“ besteht aus Definitionen der Vergangenheit und Vorurteilen. Das ist halt „so und so“.

In 20 Jahren meiner beruflichen Tätigkeit habe ich diverse Branchen gesehen und Startups gegründet. NIE war ein Markt, eine Zielgruppe, ein Problem tatsächlich sso und so, wie es von außen erschien.

Immer führen 44 Fragen in die Tiefe und über oberflächliche Definitionen hinaus. Spiegel Online hat 2015 mehrere teure Prognosen zum Fachkräftemangel hinterfragt. Welche Szenarien trafen tatsächlich ein? Das Fazit: Nichts. Keine einzige Prognose ist eingetroffen. Umfragen mit warnenden Prognosen sind einfach ein gutes Geschäft der Meinungsforschungsinstitute. Noch eine ganz andere Überraschung: Über 10.000 Mitarbeiter in der Pflege ohne Management – undenkbar bis ein Niederländer das System hinterfragt hat. Zur Überraschung aller Experten werden Patienten schneller gesund, Pflegekräfte sind seltener krank, 35 Prozent der Kosten werden eingespaart. Pflegekräfte teilen ihre Zeit selbst ein, das Management wurde gestrichen, die Selbstwirksamkeit der Kollegen gesteigert.

Streichen und Steigern sind zwei von 18 kreativen Grundprinzipien, die immer zu Innovationen führen.

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